Lebensretter

Die DLRG-Ortsgruppe Kleve war 2017 voll im Einsatz

Kein schöner Jahresausklang: Taucher der DLRG hatten den 16-Jährigen im Spoykanal gefunden.

Foto: Klaus Schürmanns

Kein schöner Jahresausklang: Taucher der DLRG hatten den 16-Jährigen im Spoykanal gefunden. Foto: Klaus Schürmanns

Kreis Kleve.   Aus- und Weiterbildung sowie viele Einsätze standen im Mittelpunkt

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Die DLRG-Ortsgruppe Kleve ist mit ihren Leitungen im vergangenen Jahr sehr zufrieden: Ein durchweg positives Jahr, liege hinter der Gruppe, obgleich das Jahr mit der Bergung eines ertrunkenen Jugendlichen im Spoykanal ein tragisches Ende nahm. Dieser Einsatz habe gezeigt, dass die Ortsgruppe sowohl materiell als auch personell gut aufgestellt sei. Ohne Zweifel sei auch die Zusammenarbeit mit anderen Einheiten der DLRG im Kreis Kleve, den Feuerwehren und weiteren Hilfsorganisationen wichtig.

Ehrenamtliche Arbeit

Die Aus- und Weiterbildung sei durch die bestehenden hohen Anforderungen als sehr zeitintensiv gewesen. Im vergangenen Jahr konnte ein Ausbilder/Prüfer für den Bootsführerschein Binnen seien Prüfung ablegen und die Erste-Hilfe Ausbildung wurde abgeschlossen. Zudem schlossen zwei neue Sanitätsausbilder ihre Ausbildung erfolgreich ab. Im Herbst hatten sich sechs Einsatzkräfte der Prüfung zum Bootsführerschein Binnen beim Landesverband Nordrhein in Düsseldorf erfolgreich gestellt.

Das DLRG-Team sicherte zahlreiche Veranstaltungen - auch von Schulen. Traditionell gehören neben der Rheinwoche, Europas größte Flusssegelregatta, das Schwanenritter Race und der Homecoming Cup in Kleve am Campus der Hochschule Rhein-Waal dazu. Beim ersten Lake Run in Kalkar war ebenfalls das Miteinander mit den Maltesern gefragt.Neben der Absicherung der Wasserhindernisse galt es, die Malteser mit dem Gerätewagen Wasserrettung auf dem schlammigen Eventgelände in Kalkar zu unterstützen.

Die Aktiven leisteten insgesamt 4547 Stunden ehrenamtlichen Dienst. Diese teilten sich wie folgt auf: Bei Einsätzen wurden über 100 Stunden erbracht, Übungen und Ausbildungen schlugen mit circa 1600 Stunden zu Buche. Mit 450 Stunden abgeleisteten Stunden wurde die Sicherheit bei Veranstaltungen gewährleistet. Der Wachdienst in Wissel kam auf über 2100 Stunden und verlief ohne besondere Vorkommnisse. Das gut aufgestellte Team Technik wendete für Arbeiten, die der Instandhaltung von Fahrzeugen, Booten und Gebäude diente, rund 230 Stunden auf.

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