Probebohrungen in Kleve

Ein Schritt von allergrößter Bedeutung

Zwei Fachleute vom Ingenieurbüro, Bernhard Klockhaus (Fachbereich Tiefbau Stadt Kleve), Rudi van Zoggel (Sparkasse), Ron Manheim und Hans Vlaskamp vom Verein bei den Bohrungen.

Zwei Fachleute vom Ingenieurbüro, Bernhard Klockhaus (Fachbereich Tiefbau Stadt Kleve), Rudi van Zoggel (Sparkasse), Ron Manheim und Hans Vlaskamp vom Verein bei den Bohrungen.

Foto: A. Gellert-Helpenstein

Kleve.   Zwischen Hertenberg und Prinzenhof zu Füßen der Schwanenburg: geeigneter Platz fürs Haus der Begegnung/Haus Mifgash?

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Ron Manheim und Hans Vlaskamp vom Verein Haus der Begegnung – Beth HaMifgash e.V. sah man gestern ihre Freude an: Probebohrungen am Synagogenplatz an der Klever Reitbahn, wo einst die 1821 errichtete Synagoge, sowie direkt daneben die jüdische Schule und das Terrassenrestaurant Schwanenburg standen. Wenn alles gut läuft, dann soll hier das Haus der Begegnung errichtet werden, wenn die dreitägigen Untersuchungen der Bodenbeschaffenheit eine entsprechende Bebauung zumindest aus technischer Sicht zulassen.

Abwarten bis die Ergebnisse vorliegen

„Das ist ein Schritt von allergrößter Bedeutung für uns“, so Manheim am Ort des Geschehens. Betonte allerdings auch, dass erst die vor Weihnachten vorliegenden Untersuchungsergebnisse und die darauffolgenden denkmalpflegerischen Begutachtungen abgewartet werden müssten, bevor überhaupt konkrete Bau- und Finanzierungskonzepte ausgearbeitet und vorgestellt werden können. Die jetzigen, sogenannten Rammkernbohrungen, werden von der Stadt Kleve und dem Verein Mifgash gemeinsam finanziert: rund 10.000 Euro. Die von Mifgash zu tragende Hälfte bezuschusst die Sparkasse Rhein-Maas mit 3500 Euro. Seitens der Stadt Kleve begleitet Bernhard Klockhaus (Fachbereich Tiefbau) die Maßnahme.

Wichtige Untersuchungen zum Baugrund

„Die Stadt Kleve begleitet gerne Haus Mifgash beim Finden eines geeigneten Grundstücks.“ Da Kleve auf einer Endmoräne errichtet wurde, sind die Untersuchungen wichtig, um herauszufinden ob der Untergrund stabil und tragfähig ist. Klockhaus: „Bis zu sieben Meter tief gehen die Bohrer in die Erde und holen Bodenproben rauf.“

Das beauftragte Ingenieurbüro untersucht die verschiedenen Proben. Auf das Ergebnis wartet dann in erster Linie der im Verein Mifgash gegründete Ausschuss mit Spannung, der sich mit der architektonischen und wirtschaftlichen Machbarkeit eines entsprechenden Hauses der Begegnung an der Reitbahn detailliert beschäftigt.

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