Radverkehr

Erste Ergebnisse der Bürgerbefragung liegen vor

Foto: Markus Joosten

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Kleve. Die ersten Ergebnisse der Bürgerbefragung zum „Radverkehrskonzept“ liegen vor: 48 Prozent der Klever finden die Freizeitwege „befriedigend“. Wenn sie allerdings im Alltag mit der Fiets unterwegs sind, geben sie der Stadt nur ein „ausreichend“.

1250 Klever haben den Fragebogen bis jetzt an die Stadt zurückgeschickt. Im vergangenen Herbst hatte die Verwaltung zur Umfrage im Rahmen des neuen Radverkehrskonzepts aufgerufen.

Größter Mangel: Sicherheit

Die größten Mängel sahen die Bürger bei der Verkehrssicherheit und der Radverkehrsführung an Kreuzungen. Auch ein Kritikpunkt: das meist kostenpflichtige Mitnehmen von Fietsen in öffentlichen Verkehrsmitteln. Über ein „ausreichend“ kam dieser Bereich nicht hinaus.

Auf die Frage nach den größten Gefahrenpotentialen nannten 90 Prozent der Befragten den Autoverkehr und fast 70 Prozent mokierten zu schmale Radwege. Dementsprechend wünschen sich die meisten Bürger bei der Sicherheit Verbesserungen. 70 Prozent sehen hier den größten Handlungsbedarf. Lob gab es hingegen für die Beschilderung der Radrouten. Dennoch vermissen viele Fietser Radwege zwischen bestimmten Verbindungen. Am häufigsten genannt wurde die Strecke Ober- und Unterstadt. Insgesamt bewerteten Schüler die Radverkehrssituation in Kleve besser als Erwachsene.

Alleenrad nach Griethausenweg

Pascale van Koeverden vom Fachbereich Planen und Bauen der Stadt freut sich über diesen großen Rücklauf. „Schließlich wollen wir eine am Bedarf orientierte Umsetzung für den Masterplan“, sagt sie. Noch bis 31. Oktober können sich die Bürger bei der Befragung beteiligen. „Alle Vorschläge werden bei der Planung des Baubüros miteinbezogen“, so van Koeverden. Was letztendlich auch aus finanzieller Sicht möglich ist, entscheiden das Stadtplanung-Büro aus Bocholt zusammen mit der Klever Stadtverwaltung.

Einige Ideen gibt es bereits. „Ein Alleenradweg zwischen Kleve und Griethausen ist angedacht und die alten Bahnwege Richtung Xanten könnten neu genutzt werden“, so van Koeverden. Sicherheit soll gerade bei den Schulwegen ganz vorne stehen.

Studie und Fragebogen unter www.kleve.de.

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