Ausschreitungen

Nach G20-Gipfel: Auch Bundespolizei in Kleve fahndet

Bei den Grenzkontrollen im Vorfeld des G20-Gipfels haben die Sicherheitsbehörden mehrere hundert Straftäter festgenommen.

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Bei den Grenzkontrollen im Vorfeld des G20-Gipfels haben die Sicherheitsbehörden mehrere hundert Straftäter festgenommen. Foto: dpa

Kreis Kleve.   Die schweren Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg beschäftigen auch die Bundespolizei in Kleve. Sie fahndet nach mutmaßliche Tätern.

Der G20-Gipfel vom vergangenen Wochenende und die schweren Ausschreitungen in Hamburg beschäftigen auch die Bundespolizei in Kleve. „Wir gehen Hinweisen auf mutmaßliche Täter nach“, sagte deren Sprecher Heinrich Onstein auf NRZ-Anfrage. Onstein war selbst fünf Wochen lang in der Vorbereitung und beim Treffen der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer eingesetzt gewesen.

Ähnliche Maßnahmen

Dass sich die Bundespolizei im Grenzgebiet bei kritischen Lagen beteiligt, sei üblich. „Wir sind immer bei der Fahndung dabei“, so Onstein, der beispielhaft auf ähnliche Maßnahmen nach den Terroranschlägen in Brüssel im März des vergangenen Jahres verwies.

Anders als bei Terrorlagen seien die Bundespolizisten im Nachgang des G20-Gipfels nicht verstärkt ausgerüstet, sagte Heinrich Onstein. Bereits im Vorfeld des Treffens hatte die Bundesrepublik vorübergehend Grenzkontrollen zu den Nachbarstaaten des Schengenraums eingeführt.

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