Geflügelschau

Federvieh blau-gehämmert und gestreift

Auch im vorigen Jahr gewann das flauschige Seidenhuhn seine Fans.

Foto: Astrid Hoyer-Holderberg

Auch im vorigen Jahr gewann das flauschige Seidenhuhn seine Fans. Foto: Astrid Hoyer-Holderberg

Kreis Kleve.   65. Grenzland-Geflügelschau präsentiert 265 Tiere. Von Laufenten, die Nacktschnecken fressen, bis zu kampfeslustigen Zwerg-Dominikanern.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Tausende Besucher werden am Wochenende wieder zur nun 65. Grenzland-Geflügelschau zum Haus Riswick nach Kleve-Kellen kommen. Am Elsenpaß läuft die Ausstellung am Samstag, 7. Oktober, und Sonntag, 8. Oktober, jeweils von 11 bis 17 Uhr. Eintritt frei.

Besonders sind in diesem Jahr die Schulklassen und Kindergärten eingeladen. In einem Unterrichtsraum neben der Geflügelschau werden Filme gezeigt über die Entstehung des Kükens im Ei, über die breite Palette der Tiere innerhalb der Rassegeflügelzucht sowie über die Vererbungslehre und den Bau von Hühnerställen und Volieren. Die Mitglieder des ausrichtenden Rassegeflügelzuchtvereins Kleve beantworten Fragen. Spannend zu beobachten ist der Schlupf von einigen Zwerghuhn-Küken, denn ein sogenannter Schaubrüter lässt die Geburt eines Kükens live miterleben.

Filme über die Entstehung des Kükens im Ei

Die Züchter präsentieren 265 Tiere vieler Gattungen, Rassen und Farben. In der Abteilung Ziergeflügel werden Fasane aus dem Herkunftsbereich Süd-Ost China und Korea ausgestellt, neben den deutschen Puten stehen dort 19 Gänse aus fünf Rassen, auch Tiere, die auf der „roten Liste“ bedrohter Tierarten stehen. Sechs blaue Gänse sind dabei. 27 Enten und Zwergenten bilden daneben eine deutliche Geräuschkulisse. Als Nacktschnecken suchend und fressend empfehlen sich Laufenten geplagten Gartenbesitzern.

Zu den schwersten Hühnern auf dieser Welt gehören die Tiere der Rasse Brahma, sie werden in dem Farbschlag „rebhuhnfarbig-gebändert“ ausgestellt. Zwerg-Brahma präsentieren sich in der seltenen Farbe isabell-perlgrau gebändert. In der Hühnerkollektion finden sich auch Sussex, Deutsche Lachshühner, seltene „Deutsche Reichshühner“, natürlich die Niederrheiner, daneben New Hampshire, Italiener, die einem Wollknäuel gleichenden Seidenhühner, Westfälische Totleger, verschiedene kleinen Friesenhühner und Hamburger Silberlack.

Dem Preisrichter Schnabelhieb versetzt

Zwerg-Australorps begeistern in den Farben schwarz und blau-gesäumt. Deutsche Zwerg-Lachshühner – lachsfarbig und weiß – war bei französischen Gourmets wegen des herausragenden Fleischgeschmacks begehrt.

Die Zwerg-Wyandotten zeigen sich schwarz, gestreift, blau und rot. Sie stehen neben den kampfeslustigen Zwerg-Dominikanern, von denen ein Exemplar im vorigen Jahr seinem Preisrichter einen schmerzhaft-blutenden Schnabelhieb versetzte. Zwerg-Italiener verschiedener Farbenschlägen folgen mit Einzel- oder Rosenkamm.

Bei den Tauben stehen Coburger Lerchen neben „Show Racer“ in den Farben blau-gehämmert und blau-dunkel gehämmert, den Stellerkröpfern in der Farbe schwarz-geganselt. außerdem Danziger Hochfliegern in Schwarz und Portugiesischen Tümmler in Farben dominant-rot, dominant-gelb sowie dreifarbig-bronce.

Zwei Jungzüchterinnen schließlich stellen Holländische Zwerghühner in silber-wachtelfarbig undblaue Thüringer Schildtauben aus.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik