Workshop

Gleichstellung gilt in Goch und Weeze für alle

Männer seien wie Kakteen, sagen die Gleichstellungsbeauftragten: stachelig, aber pflegeleicht. Diese Personen und Organisationen präsentieren die Veranstaltung zum Internationalen Männertag (von links): Kristina Derks (Stadtwerke Goch), Nicola Roth (Gleichstellungsbeauftragte Weeze), Ulrich Knickrehm (Bürgermeister Goch), Ulrich Francken (Bürgermeister Weeze), Friederike Küsters (Gleichstellungsbeauftragte Goch), Thomas Müller (Vorstandsvorsitzender der Verbandssparkasse Goch), Ursula Ries (Gleichstellungsbeauftragte der Sparkasse).

Foto: Niklas Preuten

Männer seien wie Kakteen, sagen die Gleichstellungsbeauftragten: stachelig, aber pflegeleicht. Diese Personen und Organisationen präsentieren die Veranstaltung zum Internationalen Männertag (von links): Kristina Derks (Stadtwerke Goch), Nicola Roth (Gleichstellungsbeauftragte Weeze), Ulrich Knickrehm (Bürgermeister Goch), Ulrich Francken (Bürgermeister Weeze), Friederike Küsters (Gleichstellungsbeauftragte Goch), Thomas Müller (Vorstandsvorsitzender der Verbandssparkasse Goch), Ursula Ries (Gleichstellungsbeauftragte der Sparkasse). Foto: Niklas Preuten

Goch/Weeze.   Die Beauftragten aus Goch und Weeze laden anlässlich des Internationalen Männertages zum Workshop mit Benno van Aerssen für den 5. November ein.

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Die erste Idee, die Friederike Küsters und Nicola Roth in den Kopf kam, war ein echter Klassiker. Zum Internationalen Männertag könnten sie doch einen James-Bond-Film zeigen, dachten sich die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Goch und der Gemeinde Weeze. „Das war uns letztlich aber zu einfach. Wir hätten damit nur eine Schublade geöffnet“, sagt Küsters. „Wir wollten aber eine Veranstaltung, die Männern Spaß macht und zugleich hilfreich ist.“ Diese Mischung versprechen sie sich vom Workshop, den der Weezer Unternehmer Benno van Aerssen am Sonntag, 5. November, von 10.30 bis 13.30 Uhr auf Schloss Wissen in Weeze leiten wird.

Darin können bis zu 100 Männer – denn nur sie dürfen Karten kaufen – „auf Ideensuche gehen“, wie Roth sagt. Viel mehr möchten die Organisatoren gar nicht über die erstmalige Veranstaltung verraten, die helfen soll, die eigene Kreativität zu steigern und eingefahrene Abläufe im Beruf aufzubrechen. „Wer ist für ein Experiment zu haben?“, fragt Roth.

Neuland betreten

„Von dieser Veranstaltung soll auch ein Zeichen ausgehen: Gleichstellung gilt für Frauen und Männer“, macht Weezes Bürgermeister Ulrich Francken deutlich. Sein Gocher Amtskollege Ulrich Knickrehm pflichtet ihm bei: „Gleichstellung ist kein Frauenproblem, sondern ein gesellschaftliches Problem.“

Mit der Veranstaltung würden sie Neuland betreten, stellt Friederike Küsters fest. „Aber wir bewegen uns gerne auf neuem Gebiet.“ Dass die Gleichstellungsbeauftragten Benno van Aerssen bereits für den 5. November und nicht zum offiziellen Männertag am 19. November einladen, hat organisatorische Gründen. Zudem empfanden sie den interaktiven Vortrag am ebenfalls auf den 19. November terminierten Volkstrauertag als unpassend.

„Wenn die Resonanz groß ist, wiederholen wir das Ganze im nächsten Jahr. Zum Internationalen Männertag werden wir in jedem Fall etwas machen“, sagt Küsters.

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