Unfall

Goch: BMW prallt in Gegenverkehr - vier Schwerstverletzte

Symbolbild. Mehrere Rettungshubschrauber waren nach dem Unfall auf der B9 im Einsatz.

Symbolbild. Mehrere Rettungshubschrauber waren nach dem Unfall auf der B9 im Einsatz.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Goch.   Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der B9 in Goch waren am Sonntagabend vier Rettungshubschrauber notwendig. Lebensgefahr bei vier Personen.

Ein junger BMW-Fahrer ist am Sonntagabend auf der Bundesstraße 9 bei Goch frontal in einen entgegenkommenden Fiat geprallt. Die vier Insassen beider Autos wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen in Krankenhäuser geflogen. Mehrere Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Gegen 18.40 Uhr war ein 20-Jähriger aus Kleve mit einer gleichaltrigen Beifahrerin in einem BMW auf der B9 in Fahrtrichtung A57 unterwegs, berichtete die Kreispolizei Kleve am Montagmorgen. Zeugen berichteten, dass er dort mehrere Autos überholt hatte. Dann prallte er plötzlich zwischen dem Abzweig Klever Straße und Industriering frontal gegen ein Auto im Gegenverkehr. An Bord des Wagens waren zwei 29-Jährige, eine Frau und ein Mann aus Kleve.

Polizei zieht Unfallsachverständigen hinzu

Alle Insassen wurden in den Autos eingeklemmt und mussten von Feuerwehrleuten befreit werden, teilte die Polizei mit. Insgesamt waren drei Rettungshubschrauber alarmiert worden, um die schwerst Verletzten in Krankenhäuser zu bringen.

Zur Unfallursache gab es am Montag noch keine weiteren Angaben der Polzei. "Der Gesundheitszustand der Schwerstverletzten war am Morgen unverändert", sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage.

Die B9 verläuft zwischen der Klever Straße und der Niers-Brücke, also im Bereich der Unfallstelle, in einer langgezogenen Kurve. Ein Unfallsachverständiger wurde hinzugezogen. Während der Bergung und für die Unfallaufnahme war die B9 an der Unfallstelle komplett gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet. (dae)

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben