Reitbetrieb

Goch: Schulpferde müssen umziehen – gerne auch nach Kleve

Kaltblutstute Moortje mit Reitschülerin Claudia Lamers und Reitlehrerin Colette Pannemans (stehend) mit ihrem Hund Idefix.

Kaltblutstute Moortje mit Reitschülerin Claudia Lamers und Reitlehrerin Colette Pannemans (stehend) mit ihrem Hund Idefix.

Foto: Anke Gellert-Helpenstein / NRZ

Goch/Kreis Kleve.  Die Reitlehrerin Colette Pannemans (52) ist wieder auf der Suche nach einem neuen Platz für ihre Reitschule WieCo. Im Januar muss sie umziehen.

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Die Reitlehrerin Colette Pannemans (52) ist wieder auf der Suche nach einem neuen Platz für ihre Reitschule. Erst im Mai 2018 war sie mit ihrer Reitschule WieCo vom Materborner Reitstall Cluse weg und ins Reitzentrum Heidhausen eingezogen. Aber seit dieser Zeit hat sich viel getan und der Reitverein Blücher Pfalzdorf, der dort zuhause ist, und Colette Pannemans haben erkannt: „Unsere Interessen gehen weit auseinander. Was die Art und Weise der Unterrichtserteilung und auch die der Pferdehaltung betrifft“, gibt sie zu.

Es geht der Pferdefachfrau dabei nicht um Schuldzuweisungen. „Es passte einfach nicht.“ Nun muss sie bis zum Anfang des neuen Jahres ein Arbeits-Zuhause für den Haflinger Ankie, die mächtige Kaltblutstute Moortje und fünf weitere Pferde und Ponys finden. Denn weiter machen möchte sie auf jeden Fall. Dazu hängt ihr Herz an den Schulpferden und rund 40 Reitschülern viel zu sehr.

Gocher Reitbeteiligung an der mächtigen Schimmelstute

Eine davon ist Claudia Lamers. Sie hat eine Reitbeteiligung an der mächtigen Schimmelstute, ein französisches Kaltblut, Moortje und bleibt Pannemans und auf jeden Fall treu. Bei ihrem ruhigen und einfühlsamen Unterricht fühlt sie sich bestens aufgehoben.

Die ausgebildete Reitlehrerin Colette Pannemans lebt mit ihrer „Patchworkfamilie“, zu der auch ihre pferdenärrische Tochter und die dreijährige Enkelin gehören, in Materborn. Dort sind bei der gebürtigen Niederländerin auch drei weitere Privatpferde der Familie zu Hause.„Was wir nun suchen ist ein Zuhause für den Schulbetrieb, also für die Schulpferde, die zurzeit noch im Reitzentrum Heidhausen stehen.“ An drei bis vier Tagen kämen dann jeweils Reitschüler auf den Hof. Pro Tag sind es so rund fünf Reitstunden, die Pannemans erteilt.

Menschen mit Handycaps fühlen sich auf den Pferden wohl

Auch und ganz besonders gerne für Menschen mit Handycaps. „Auf meinen Pferden fühlen sich Menschen vom Betreuten Wohnen aus Kleve wohl. Ich biete ihnen ruhige Pferde-gestützte Aktivitäten an. Auch Spaziergänge mit Pferd. All das fördert das Selbstbewusstsein der Reitschüler und auch die Achtsamkeit im Umgang mit dem Lebewesen Pferd“, schildert sie einen Teil ihres Reitlehrer-Daseins. Ideal wäre eine kleine Reitanlage, ein Haus mit Halle oder ein alter Bauernhof mit Scheune sowie etwas Weideland. Wer der Reitschule WieCo ein geeignetes Objekt anbieten kann oder Ideen hat, der kann sich gerne mit Colette Pannemans in Verbindung setzen.

Ihre Reitschule WieCo ist unter oder auf Facebook unter Reitschule WieCo erreichbar.

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