Begabtenförderung

Gocher Gesamtschule macht mit bei „Leistung macht Schule“

Karin Teetzmann, Leiterin der Gesamtschule Mittelkreis, nahm in Berlin an der Auftaktveranstaltung der Initiative „Leistung macht Schule“ teil.

Foto: Gesamtschule Mittelkreis

Karin Teetzmann, Leiterin der Gesamtschule Mittelkreis, nahm in Berlin an der Auftaktveranstaltung der Initiative „Leistung macht Schule“ teil. Foto: Gesamtschule Mittelkreis

Goch.   Die Gesamtschule Mittelkreis in Goch nimmt an der bundesweiten Initiative „Leistung macht Schule“ zur Begabtenförderung teil.

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Die Gocher Gesamtschule Mittelkreis nimmt im Kreis Kleve eine Vorreiterrolle in der Begabtenförderung ein. Angebote wie der schulbegleitende Besuch einer Universität, die Teilnahme am „Freestyle-Physics“-Wettbewerb oder ein frühzeitiger bilingualer Unterricht sind bereits an der Schule etabliert. Die Beteiligung an der bundesweiten Initiative „Leistung macht Schule“ soll nun „die individuelle Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schüler noch weiter optimieren“, sagt Karin Teetzmann. Die Schulleiterin war nach Berlin zur Auftaktveranstaltung des Projekts gereist, das über einen Zeitraum von zehn Jahren mit rund 125 Millionen Euro vom Bundesbildungsministerium und den Ländern finanziert wird.

Die Gesamtschule Mittelkreis gehört zu den 34 geförderten weiterführenden Schulen in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt nehmen deutschlandweit 300 Schulen an dem Programm teil, das helfen soll, besonders kluge Köpfe und unerkannte Talente schneller zu entdecken und zu fördern. Die Schulen sollen sich untereinander vernetzen und erhalten zudem in verschiedenen auswählbaren Modulen wissenschaftliche Unterstützung. „Für den MINT-Bereich kommen beispielsweise Professoren der Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu uns in die Schule, um gemeinsam an pädagogischen Konzepten zu arbeiten“, erklärt Teetzmann. „Wir haben zwar schon immer einiges für die Talente unserer Schüler getan, doch diese Initiative bietet uns ein besonderes Forum und eine Professionalisierung.“

Kontakte zu den Bildungsforschern

Bereits bei der ersten Konferenz, an der auch Bundesbildungsministerin Johanna Wanka teilnahm, knüpfte die Gocher Schulleiterin Kontakte zu den Bildungsforschern aus dem beteiligten wissenschaftlichen Verbund. „Diese Expertise wird unseren Schulentwicklungsprozess voranbringen“, sagt Karina Teetzmann, die einen „Paradigmenwechsel“ verspürt: „Ein besonderes Augenmerk gilt nicht mehr nur den leistungsschwächeren Schülern. Jetzt ist es an der Zeit, dass auch die leistungsstarken Schüler zu ihrem Recht kommen.“ Die Schulleiterin betont gleichzeitig, dass die „keine Entweder-oder-Frage“ sei.

Mit der nachhaltigen Initiative werde langfristig gesehen der Nachwuchs für die Führungsetagen ausgebildet, stellt Teetzmann fest. „Ich freue mich, dass wir als Gesamtschule Mittelkreis dabei mitmachen können.“

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