Wilhelm-Anton-Hospital

Gocher Institut für Nuklearmedizin wird feierlich eingeweiht

Bernd Jakobs, Gabriele Theissen, Propst Johannes Mecking, Anett Jaschner, Prof. Volker Runde, Dr. Catharina Stauch und Schwester Mathilda (von links) stehen in den neuen Räumen des Instituts für Nuklearmedizin.

Foto: Niklas Preuten

Bernd Jakobs, Gabriele Theissen, Propst Johannes Mecking, Anett Jaschner, Prof. Volker Runde, Dr. Catharina Stauch und Schwester Mathilda (von links) stehen in den neuen Räumen des Instituts für Nuklearmedizin. Foto: Niklas Preuten

Goch.   Das Institut für Nuklearmedizin am Gocher Wilhelm-Anton-Hospital ist in einen 1,2 Millionen Euro teuren Neubau gezogen.

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Das Licht macht den Unterschied. „Es ist toll, nicht mehr im Souterrain zu sein. Dort war es technisch zwar okay, aber einfach dunkel“, sagte Chefärztin Dr. Catherina Stauch am Mittwochnachmittag bei der Einweihung der neuen, lichtdurchfluteten Räume am Gocher Wilhelm-Anton-Hospital. Das Institut für Nuklearmedizin ist vom Untergeschoss des Hildegardishauses in einen 1,2 Millionen Euro teuren Neubau im Park umgezogen.

„Wir sichern damit dem Wilhelm-Anton-Hospital langfristig die nuklearmedizinische Versorgung“, betonte Bernd Jakobs, Geschäftsführer des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums während der Feierstunde, bei der Probst Johannes Mecking die neuen Räumlichkeiten segnete.

Alle nuklearmedizinischen Untersuchungen

In Goch werden alle nuklearmedizinischen Untersuchungen des Skeletts sowie von Schilddrüse, Herz, Lunge, Niere, Gehirn und Lymphsystem durchgeführt. Das Institut behandelt die Patienten sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich. Ein vergleichbares Leistungsspektrum bieten im weiteren Umkreis erst wieder die nuklearmedizinischen Abteilungen in Wesel, Moers und Krefeld.

In der Diskussion um die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen haben die Verantwortlichen mit dem eingeschossigen Bau, der über einen Gang mit dem Krankenhaus verbunden ist, ein Zeichen gesetzt. „Die weniger dichte Bevölkerung bedeutet einen nicht einfachen Hintergrund. Deshalb bin ich total froh, dass wir eine Fachabteilung, die wir brauchen, in einem neuen Gebäude halten konnten“, sagte Prof. Volker Runde, Ärztlicher Direktor des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums.

160 Quadratmeter großer Neubau

Das 1968 gegründete Institut für Nuklearmedizin gliedert sich ein in das onkologische Zentrum am Wilhelm-Anton-Hospital, zu dem die Kliniken für Innere Medizin, Allgemein-, Viszeral- und spezielle Viszeralchirurgie und Thoraxchirurgie, das Institut für Radiologie sowie die Praxen für Strahlentherapie und Onkologie gehören. „Die Patienten profitieren sehr von den kurzen Wegen“, stellte Bernd Jakobs fest, der die „klare Form“ des knapp 160 Quadratmeter großen Nuklearmedizin-Neubaus lobte.

Die hohen Auflagen an den Strahlenschutz und die Lufthygiene bringen es mit sich, dass viel Geld in den Einbau von Lüftungsanlagen, verbleiten Wänden und speziellen Böden investiert wurde. Dass zudem nun mehr Licht hinein fällt, freut Chefärztin Dr. Catherina Stauch und ihr Team.

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