Feuer

Großbrand in Kalkar – 17 Feuerwehrtrupps löschten Centershop

Gebäudebrand in Kalkars Sonderpostenmarkt, die Wehrleute rückten ins Gebäude vor.

Gebäudebrand in Kalkars Sonderpostenmarkt, die Wehrleute rückten ins Gebäude vor.

Foto: Feuerwehr Kalkar

Kalkar.  Hitzeentwicklung von etwa 400 Grad: In Kalkar brannte der „Sonderpostenmarkt“, Lacke schmolzen. Die Feuerwehr war mit 17 Trupps im Einsatz.

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Der „Sonderpostenmarkt“ an Kalkars Ortsausgang ist abgebrannt. Um 0.55 Uhr am Samstag, 12. Oktober, wurden der Löschzug Mitte und die Löschgruppe Appeldorn zu einem Gebäudebrand alarmiert. Beim Eintreffen war eine Rauchentwicklung aus dem Centershop in Kalkar zu sehen. „Aufgrund der Größe des Gebäudes hat der Einsatzleiter Vollalarm ausgelöst“ berichtet Helmut Hessel, stellvertretender Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Kalkar.

Zu Beginn war kein direktes Feuer zu sehen. Um das Gebäude rauchfrei zu bekommen, wurde ein Hochleistungslüfter genutzt. Während des Einsatzes konnte dann aber „ein Feuerschein“ entdeckt werden, dem die Löschkräfte nachgingen.

Die hohe Hitzeentwicklung von etwa 400 Grad an der Decke und 200 Grad im unteren Bereich hat dabei nicht nur den 17 Trupps unter Atemschutz zugesetzt, sondern auch im Gebäude immer wieder zusätzliche kleine Brände entstehen lassen.

Behälter von Farben und Öl schmolzen, der Inhalt lief aus dem Gebäude aus.

Durch die massive Hitze sind die Behälter von Farben, Lacken und Öl geschmolzen und der Inhalt aus dem Gebäude heraus gelaufen. Deshalb wurde dann auch die Untere Wasserbehörde hinzugerufen. Das Gebäude wurde stromlos geschaltet.

Zur Unterstützung war der Abrollcontainer Atemschutz aus Goch zum Wechseln der Pressluftflaschen ebenfalls vor Ort angefordert worden. Nach zwei Stunden etwa war das Feuer unter Kontrolle. Die Löschgruppe Grieth versorgte dann die Einsatzkräfte mit Kaffee und heißen Würstchen aus dem Feldkochherd. 82 Einsatzkräfte, davon 17 Trupps unter Atemschutz, waren unter der Einsatzleitung von Helmut Hessel vor Ort. Gegen 3.30 Uhr rückten die ersten Kräfte ein. Eine Brandsicherheitswache wird aber auch am Montag noch mindestens bis in den Vormittag vor Ort sein.

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