Regionalmarkt

Gutes Essen aus dem Kreis Kleve

Sie bereiten den Regionalmarkt auf der Wasserburg vor: Dr. Kurt Kreiten (Wasserburg), Dr. Sybille Sonderfeld-Fresko vom Biolandhof Die am Deich, Markus Toppmöller (Wasserburg), Gerard Titulaer (Oregional).

Foto: Andreas Daams

Sie bereiten den Regionalmarkt auf der Wasserburg vor: Dr. Kurt Kreiten (Wasserburg), Dr. Sybille Sonderfeld-Fresko vom Biolandhof Die am Deich, Markus Toppmöller (Wasserburg), Gerard Titulaer (Oregional). Foto: Andreas Daams

Kleve.   Am Wahlsonntag kann man auf dem Gelände der Wasserburg regionale Produkte einkaufen. Der Regionalmarkt findet bereits zum siebten Mal statt

Bewusst wählen – das gilt am Sonntag, dem 24. September, gleich doppelt. Man kann zur Wahlurne schreiten und seine Überzeugungen in ein Kreuzchen fassen. Und man kann zum Regionalmarkt auf dem Gelände der Wasserburg Rindern kommen. Der findet dort zum siebten Mal statt. Verschiedene Erzeuger vom Niederrhein stellen dort ihre Produkte vor: Obst und Gemüse, Fleisch, Fisch und Käse, Honig und Fruchtaufstriche, aber auch Wein, Bier und sogar Blumen. Alles regional.

„Wir wollen ein Stückweit zur Bewusstseinsbildung beitragen“, sagt Kurt Kreiten, Direktor der Wasserburg Rindern. Gemeinsam mit der Katholischen Landvolk Bewegung und dem Verein Oregional Rhein-Waal will die Wasserburg zeigen, wie wichtig es ist, die Erzeuger vor Ort zu unterstützen. Gerard Titulaer von Oregional ist davon überzeugt: „Wenn man sein Essen aus der eigenen Region bezieht, spart man ganz viel CO2.“ Außerdem könne man auf Zusatzstoffe verzichten, wenn man so wenig wie möglich industriell bearbeitetes Essen zu sich nimmt. In der Summe ergebe das Vorteile für die eigene Gesundheit und für die lokale Wirtschaft.

Sybille Sonderfeld-Fresko vom Biolandhof „Die am Deich“ geht sogar noch weiter. Ihr Betrieb ist komplett ökologisch ausgerichtet. „Bei uns stammt alles aus der Region, vom Getreide bis zur Tiernahrung“, betont sie. Und alles stammt aus ökologischem Landbau. Die Anbieter haben sich auf eine Vielzahl verschiedener Produkte spezialisiert. Mit dabei sind etwa die Brauerei Walter Bräu aus Wesel, der Imkerverein Kellen, die Milchtankstelle Düffelward, Blumen Biene, der Gilderstücksche Hof, Koppers Kratfabrik. Falks Weinparade (mit Weinen aus dem jungen Weinland Niederlande), die Bäckerei Spiegelhoff, Naroda Forellenzucht und Renates KüchenZaubereien. An allen Ständen kann man mit den Erzeugern ins Gespräch kommen. Im Wasserburg-Gebäude selbst gibt es Kreationen aus der eigenen Küche und selbstgebackene Kuchen der Landfrauen.

Eingebunden ist die Veranstaltung in den bundesweit stattfindenden „Tag der Regionen“, der unter einem eingängigen Motto steht: „Wer weiter denkt, kauft näher ein.“ Aber nicht nur ums Kaufen geht es, sondern auch ums Feiern und Genießen. Dem Erntedankfest greift der Bruder-Klaus-Gottesdienst um 10 Uhr in der Kapelle der Wasserburg schon ein wenig vor. Danach geht es ein paar Spatenstiche unter die Erde: Mit einer Baumpflanzaktion erhält das Thema Nachhaltigkeit ein treffendes Symbol. Um 11.30 Uhr wird die Big-Band des Konrad-Adenauer-Gymnasiums auftreten, um 14.30 Uhr die Maria-Reymer-Volkstanzgruppe. Kinder dürften ohnehin ihren Spaß haben: mit Hüpfburg, Korbflechten, Kürbisgestaltung, Bastelecke und Ponyreiten ist für Abwechslung gesorgt. Um 17 Uhr geht der Markt zu Ende, dann folgt die Berichterstattung über die Bundestagswahl.

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