Nahverkehr

In Kalkar gibt es einen Bürgerbus-Verein

Heinz Igel, Vorsitzender des neu gegründeten Vereins „Bürgerbus für Kalkar“

Foto: Andreas Gebbink

Heinz Igel, Vorsitzender des neu gegründeten Vereins „Bürgerbus für Kalkar“ Foto: Andreas Gebbink

Kalkar.   Die Verbindungen zwischen den Dörfern und der Innenstadt sollen deutlich verbessert werden. Fahrer werden gesucht

In Kalkar kann das Projekt „Bürgerbus“ endlich in Angriff genommen werden. In der vergangenen Woche hatte die Stadt gemeinsam mit dem Initiativteam „Bürgerbus für Kalkar“ zu einer Informationsveranstaltung geladen. 40 interessierte Bürger kamen und gründeten den Verein „Bürgerbus Kalkar“.

Regelmäßige Verbindungen gewährleisten

Durch den Bürgerbus sollen regelmäßige Verbindungen zwischen den Stadtteilen und der Innenstadt gewährleistet und ausgebaut werden. Denn bis ins hohe Alter mobil zu sein, ist für viele Bürger ein wichtiger Bestandteil der Lebensqualität.

Aber auch andere Personengruppen, wie z.B. junge Familien, Schüler und Jugendliche haben das Bedürfnis nach mehr Mobilität, auch ohne eigenes Auto. Neben notwendigen Wegen zum Arzt, zur Apotheke, zur Bank, zum Einkaufen oder zur Schule, möchten Menschen mit eingeschränkter Mobilität auch Freunde und Verwandte treffen, ihren Hobbys nachgehen und an kulturellen Veranstaltungen teilnehmen., stellten die Initiativler fest.

Vorstand wurde gegründet

Heinz Igel vom Initiativteam „Bürgerbus für Kalkar“ erläuterte die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Betrieb des rollenden Services und stellte einen Entwurf der Vereinssatzung vor, die ebenso wie die offizielle Vereinsgründung einstimmig beschlossen wurde.

Anschließend leitete Franz-Josef Boenke die Wahlen zum Vereinsvorstand. Heinz Igel (Appeldorn) wurde zum Vorsitzenden, Jutta Kaiser (Wissel) zur Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Helga Meier (Wissel) übernahm das Amt der Schriftführerin, Alfred Tönnishoff (Wissel) das des Kassenwartes. Als Beisitzer wurden Dr. Andrea Mörsen (Hönnepel), Franz-Josef Boenke (Kalkar) und Leo Lamers (Niedermörmter) gewählt.

Die Wahlen erfolgten einstimmig, alle Gewählten nahmen die Wahl an. Satzungsgemäß wird ein weiterer Beisitzer als Vertreter der Stadt Kalkar von der Bürgermeisterin bestellt.

Finanzkonzept erstellen

Wie geht es jetzt weiter? Der frisch gegründete Verein hat eine Menge Arbeit vor sich. Unter anderem gilt es, den für den Betrieb des Bürgerbusses notwendigen Ratsbeschluss für die Übernahme der eventuell nicht gedeckten Kosten durch die Stadt Kalkar zu erwirken. Dazu muss ein Finanzkonzept erarbeitet, nach Sponsoren und Werbeträgern gesucht und ein (vorläufiger) Fahrplan aufgestellt werden.

Auch werden weiterhin Fahrer/innen gesucht, die den derzeitigen Stamm von 22 Personen noch verstärken wollen.

Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik