Jobbörse Kleve

In Kleve informierten 70 Aussteller über Berufe und Stellen

Manuel Boßmann, Azubi, (re.) und Schüler Paul Minor am Spectro-Stand bei der Jobbörse

Foto: Claudia Gronewald

Manuel Boßmann, Azubi, (re.) und Schüler Paul Minor am Spectro-Stand bei der Jobbörse Foto: Claudia Gronewald

Kleve.   Die Klever Job- und Ausbildungsplatzbörse 2018 in der Stadthalle war gut besucht. 70 Aussteller informierten über Berufe und Stellenangebote.

Wer einen Ausbildungsplatz sucht, kann Stellenanzeigen studieren oder Betriebe abklappern, um sich dort persönlich vorzustellen. Er kann aber auch das Angebot der Clever Führen GmbH aus Straelen nutzen und sich über „Jobsuche Niederrhein“ online eine Stelle suchen. Zum ersten Mal beteiligte sich das Portal jetzt an der Klever Job- und Ausbildungsbörse in der Stadthalle. Und gehörte zu rund 70 Unternehmen, Organisationen, Verwaltungen und Schulen, die dort am Donnerstag ihr Angebot bzw. ihre Firma vorstellten. Eingeladen hatten dazu das Jobcenter Kleve, die Agentur für Arbeit, die Stadt-Wirtschaftsförderung und die Euregio Rhein-Waal.

„Bei uns bleiben die jungen Leute in der Region“

„Bei uns bleiben die jungen Leute in der Region“, wirbt Constanze Drescher für das noch junge Online-Portal, das sein Angebot auf den Niederrhein beschränkt. Schließlich werde hier gut ausgebildet. Ob Praktikums- oder Ausbildungsplatz – „bei uns kann man alles finden“. Die beteiligten Firmen – inzwischen finden Nutzer 121 Profile – stellen sich ausführlich vor. „Das gilt auch für den Chef“, verrät Drescher. Darüber hinaus werden jeweils 25 Fragen rund um die Firma beantwortet. „Das baut Hemmschwellen ab“, ist Drescher überzeugt.

„Wir suchen leidenschaftliche Software-Entwickler“ wirbt die junge Firma Aptis GmbH um Spezialisten. Gemeinsam mit neun weiteren Unternehmen, unter anderem KHS, Ipsen, Horlemann, Spectro und der Hochschule Rhein-Waal will das Zentrum Zukunft durch Innovation (zdi) Schüler für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) begeistern. „Die Unternehmen haben verschiedene Aktionen vorbereitet, um sich vorzustellen“, erklärt Marcel Erps, Stadt Kleve. „Gespräche mit den Jugendlichen sollen auf Augenhöhe stattfinden.“ Und der Fokus klar im Bereich der angebotenen Ausbildungsplätze liegen.

Einblick in spätere Tätigkeiten

Die Firma Spectro bietet Jugendlichen an ihrem Stand einen ersten Einblick in spätere Tätigkeiten: Wer wollte, konnte hier ein kleines Werkstück löten oder erfuhr an einem Testgerät, welche Bestandteile eine Bremsscheibe enthält. Die Jobbörse sei ein wichtiges Forum für die Unternehmen, sieht Alfred Ricken, Ausbildungsleiter für die Bereiche Physiklaboranten und Elektroniker. Denn: „Es wird immer schwieriger, geeignete Leute zu finden.“

Die Jobbörse war gut besucht, viele Jugendliche informierten sich über Chancen und Ausbildungsmöglichkeiten bei der Polizei, im Einzelhandel, bei den Banken, der Haus Freudenberg GmbH, dem Finanzamt, im Altenheim, der Justiz oder Sozialverbänden. Sie alle zeigten, wie breit gefächert das Jobangebot ist.

Im übrigen war die Veranstaltung eine gute Werbung für die Nacht der Ausbildung am 9. März. Dort bereiten etwa die 25 Spectro-Azubis den Abend in ihrer Firma vor und präsentieren die Berufe des Physiklaboranten, Elektronikers, Industriekaufmanns und – neu – des Fachlogistikers.

>> INTERAKTIVES MINT-QUIZ

In Zusammenarbeit mit der Hochschule Rhein-Waal bot das zdi – Zentrum Kreis Kleve clever MINT – während der Jobbörse ein interaktives MINT-Quiz an. In einem Schülerlabor mussten dazu jeweils zehn Fragen zu den Unternehmen aus diesem Bereich (u. a. KHS, Ipsen, Horlemann) beantwortet werden.


Betreut wurde das Angebot von Dr. Kristin Hengstenberg, Hochschule Rhein-Waal.

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