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Jörg Kachelmann bekommt TV-Preis im Wunderland Kalkar

Stellten ihre Kooperation für die TV-Gala "Goldene Sonne" vor: Han Groot Obbink (Geschäftsführer des Wunderland Kalkar, v. l.), Flughafen-Chef Ludger van Bebber, TV-Moderator Jörg Kachelmann, Martina Baumgärtner (Geschäftsführerin der Niederrhein Tourismus GmbH), Andreas Lambeck (Geschäftsführer von Sonnenklar.TV) und Holger Terhorst (Marketing-Manager des Flughafens).

Foto: Kristin Dowe

Stellten ihre Kooperation für die TV-Gala "Goldene Sonne" vor: Han Groot Obbink (Geschäftsführer des Wunderland Kalkar, v. l.), Flughafen-Chef Ludger van Bebber, TV-Moderator Jörg Kachelmann, Martina Baumgärtner (Geschäftsführerin der Niederrhein Tourismus GmbH), Andreas Lambeck (Geschäftsführer von Sonnenklar.TV) und Holger Terhorst (Marketing-Manager des Flughafens). Foto: Kristin Dowe

Weeze.   Der Sender Sonnenklar.TV verleiht am 13. Mai den Medienpreis „Goldene Sonne“ in Kalkar. Mit von der Partie ist Moderator Jörg Kachelmann.

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„Wer glaubt, dass das Wetter etwas mit dem Mond zu tun hat?“ fragt Jörg Kachelmann eher rhetorisch in die Runde, bezugnehmend auf ein viel verbreitetes Ammenmärchen. Bei einem Pressegespräch am Flughafen Weeze präsentierte sich der gesellschaftlich rehabilitierte Wettermoderator gut gelaunt und plauderte über seine Pläne – lange war der TV-Mann von der Bildfläche verschwunden, nachdem er von einer früheren Geliebten der Vergewaltigung bezichtigt worden war. Der Prozess hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt und endete schließlich mit einem Freispruch Kachelmanns.

Dass Menschen außerhalb von Nordrhein-Westfalen den Niederrhein nicht als einen blinden Fleck auf der Landkarte wahrnehmen, dazu hat der TV-Wetterfrosch durchaus einen Beitrag geleistet. Als der Moderator noch im Ersten das Wetter präsentierte, hatte er als einer der ersten stets auch die Wetterlage am Niederrhein erwähnt und damit stark zum Bekanntheitsgrad der Region beigetragen.

TV-Verkaufssende zeichnet Kachelmann aus

Da entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, dass Kachelmann nun den von dem Verkaufssender Sonnenklar.TV ausgerichteten Medienpreis „Goldene Sonne“ verliehen bekommt – bei einer TV-Gala, die am 13. Mai im Wunderland Kalkar stattfinden wird, sollen der Niederrhein und seine touristischen Vorzüge im Mittelpunkt stehen. Bei dem Medienereignis handelt es sich um eine Kooperation zwischen Sonnenklar.TV, dem Wunderland Kalkar, der Niederrhein Tourismus GmbH und dem Flughafen Weeze. Vier Stunden lang wird die Veranstaltung live auf dem Privatsender übertragen.

Für den Niederrhein sei die Zusammenarbeit mit Sonnenklar.TV ein wahrer Tourismus-Motor, freut sich Martina Baumgärtner, Geschäftsführerin der Niederrhein Tourismus GmbH: „Bundesweit hat der Niederrhein einen Bekanntheitsgrad von etwa 60 Prozent. Da ist also noch Luft nach oben, aber wir legen kräftig zu.“

Viele Beiträge über den Niederrhein

Dies sei auch zahlreichen Beiträgen von Sonnenklar.TV zu verdanken, in denen der Sender bereits kräftig die Werbetrommel für den Niederrhein mit seinen vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten gerührt habe. „Der Niederrhein ist bekannt für seine reizvollen Radwanderwege mit vielen alten Herrensitzen. Und in der Gastronomie kommt regionale Qualität auf den Tisch“, hält Baumgärtner fest. Da erscheint es um so sinnvoller, der Öffentlichkeit die Schokoladenseiten des Niederrheins noch etwas näherzubringen – da rennt der Veranstalter auch bei Flughafen-Chef Ludger van Bebber offene Türen ein. „Für die Region ist das ein Sechser im Lotto“, ist der Flughafen-Chef überzeugt, zumal auch der Airport Weeze von der weitreichenden Zusammenarbeit profitiere: „Alles, was für die Region gut ist, ist auch für den Flughafen gut. Deshalb freue ich mich, dass nun auch die Goldene Sonne über dem Niederrhein erstrahlt.“

Was den Niederrhein betrifft, verrät Jörg Kachelmann noch einen heimlichen Plan: „Ich würde gern noch jemandem eine Wetterstation aus dem Kreuz leiern. Es gibt zwar eine in Kleve, aber die misst nicht den Wind.“ Vielleicht ein dezenter Hinweis für den Hobbymeteorologen Hubert Reyers, seine Wetterstation ein wenig nachzurüsten.

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