KAG-Schüler gaben ihre Stimme ab

Kleve.   Die Schülerinnen und Schüler des Klever Konrad-Adenauer-Gymnasiums (KAG) haben bereits vor der Bundestagswahl ihr Kreuzchen auf dem Stimmzettel bei der diesjährigen Juniorwahl gemacht. Das KAG teilte nun die Ergebnisse der handlungsorientierten Simulation mit, die deutschlandweit an mehr als 3000 Schulen durchgeführt. Am KAG waren 129 Schülerinnen und Schüler der EF und der 9. Klassen wahlberechtigt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Schülerinnen und Schüler des Klever Konrad-Adenauer-Gymnasiums (KAG) haben bereits vor der Bundestagswahl ihr Kreuzchen auf dem Stimmzettel bei der diesjährigen Juniorwahl gemacht. Das KAG teilte nun die Ergebnisse der handlungsorientierten Simulation mit, die deutschlandweit an mehr als 3000 Schulen durchgeführt. Am KAG waren 129 Schülerinnen und Schüler der EF und der 9. Klassen wahlberechtigt.

Schon Wochen vor der Wahl wurde im Politikunterricht das Wahlsystem besprochen, Wahlprogramme studiert und Antworten auf die wichtigsten politischen Fragen gesucht. Auch die ehrenamtlichen Wahlhelfer der Klassen hatten alle Hände voll zu tun: Der Wahlvorstand wurde gewählt und die Wahlhelfer wurden über ihre Pflichten aufgeklärt. Schulleiter Heinz Bernd Westerhoff nahm pro forma eine „Vereidigung“ der Wahlhelfer vor. Alle zusammen spielten den Ablauf der Wahl durch, und es wurden Wählerverzeichnisse angelegt, Wahlbenachrichtigungen geschrieben und verteilt. Damit auch jeder der potenziellen Wähler das Wahllokal findet, gestalteten die Wahlhelfer fleißig Plakate und bastelten Wegweiser.

Am Wahltag war der Andrang an der Wahlurne war groß. „Das KAG freut sich über eine großartige Wahlbeteiligung von 87,2 Prozent“, heißt es in der Mitteilung. Dies zeige, dass die Schülerinnen und Schüler des KAG sich ihrer großen Verantwortung, als mündige Bürger von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen, bewusst seien. Die Wahlhelfer hatten alle Hände voll zu tun, denn Wahlbenachrichtigungen mussten kontrolliert, Wählerverzeichnisse geführt und Stimmzettel ausgegeben werden. Natürlich musste auch auf die Einhaltung der Wahlgrundsätze geachtet werden.

Am Konrad-Adenauer-Gymnasiums wählten 30,1 Prozent die CDU, die SPD konnte 24,3 Prozent erlangen, während Bündnis 90/Die Grünen 11,7 Prozent auf sich vereinen konnte. Die FDP lag bei 8,7 Prozent der Stimmen ebenso wie die Die Linke. Die AfD scheiterte an der Fünf-Prozent-Hürde und verfehlte den Einzug in den Juniorbundestag. Die kleineren Parteien ÖDP, die Humanisten, die Piraten, die Freien Wähler, die NPD, die Tierschutzpartei und die V-Partei erhielten ebenfalls einige Stimmen.

Das Gesamtergebnis bei der Juniorwahl in Deutschland sieht so aus: Die CDU kam auf 27 Prozent, die SPD auf 19,3 Prozent und Die Linke auf 7,3 Prozent. Die Grünen konnten hingegen 17,9 Prozent verzeichnen, die AfD erhielt 6,0 Prozent und die FDP 8,8 Prozent. In ganz Deutschland waren insgesamt mehr als 950 000 Schülerinnen und Schüler aufgerufen, ihre Stimme abzugeben.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik