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Kleve: Unfall mit vier Schwerverletzten auf der A 57

Schwerer Unfall auf der A 57, Anschlussstelle Kleve

Schwerer Unfall auf der A 57, Anschlussstelle Kleve

Foto: Freiwillige Feuerwehr Goch / NRZ Kleve

Kleve.  Nach einem schweren Unfall war die A 57 bei Kleve in Fahrtrichtung Köln am Donnerstagmorgen gesperrt. Polizei zählt vier Schwerverletzte.

Die A 57 ist am Donnerstagmorgen nach einem schweren Unfall bei Kleve in Fahrtrichtung Köln gesperrt worden. Sechs Personen eines Kleinbusses wurden verletzt, davon vier schwer, bei einer dieser Personen bestehe möglicherweise Lebensgefahr, teilte die Polizei am Morgen mit.

Nach den derzeitigen Erkenntnissen befuhren zum Unfallzeitpunkt ein niederländischer VW Kleinbus sowie ein niederländischer LKW hintereinander den rechten Fahrstreifen der A 57 in Fahrtrichtung Köln. In Höhe der Anschlussstelle Kleve wollte der 26-jährige Fahrer des VW den vor ihm fahrenden LKW überholen. Aus bislang ungeklärter Ursache misslang der Überholvorgang und der Kleinbus touchierte den LKW, wodurch er ins Schleudern geriet, auf die linke Seite fiel und über die Fahrbahn rutschte.

Bei dem Unfall wurden sowohl der Fahrer als auch drei weitere Insassen (40, 40, 44 Jahre) schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser transportiert. Bei drei dieser Personen ist Lebensgefahr weiterhin nicht ausgeschlossen. Dabei war ein Rettungshubschrauber der Feuerwehr im Einsatz. Die anderen beiden Mitfahrer (58, 39 Jahre) wurden leicht verletzt ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Der Unfall geschah gegen 7 Uhr in Höhe der Anschlussstelle Kleve, berichtete die Polizei.

A 57: Sperrung nach zwei Stunden aufgehoben

Die Autobahn war für zwei Stunden zwischen den Anschlussstellen Goch und Kleve in Richtung Köln gesperrt. Um kurz nach 9 Uhr wurde die Sperrung aufgehoben: „Der Verkehr wird an der Unfallstelle vorbeigeleitet“, sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage. Während der Unfallaufnahme staute sich der Verkehr auf einer Länge von vier Kilometern.

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