Bauprojekte

Kleve: Baubeginn für einen Mehrgenerationenplatz in der City

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An der Backermatt in der Klever Innenstadt wird ein Mehrgenerationenplatz errichtet.

An der Backermatt in der Klever Innenstadt wird ein Mehrgenerationenplatz errichtet.

Foto: Stadt Kleve

Kleve.  Das Projekt Mehrgenerationenplatz an der Backermatt in der Klever Innenstadt wird jetzt endlich in Angriff genommen. Im Sommer soll er fertig sein.

Grüner und vielseitiger – diese beiden Attribute stehen im Zentrum einer neuen Bauplanung in Kleve. Anfang April beginnt die Neugestaltung des ehemaligen Skaterplatzes an der Straße Backermatt – er verwandelt sich in einen Mehrgenerationenplatz, der Jung und Alt zum Aufenthalt einladen soll. Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Sommer abgeschlossen werden. Die Maßnahme wird im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt Kleve gefördert.

Die Platzfläche wurde in den Randbereichen bereits von Sträuchern und nicht zu erhaltenden Bäumen befreit

Wer genau hinschaut, kann schon erste Veränderungen feststellen: Die Platzfläche wurde in den Randbereichen bereits von Sträuchern und nicht zu erhaltenden Bäumen befreit, um beste Voraussetzungen für die neue parkähnliche Anlage zu schaffen. „Nachdem die vorbereitenden Arbeiten jetzt abgeschlossen wurden, können wir mit der Umsetzung der Neugestaltung beginnen“, freut sich Kleves Technischer Beigeordneter Jürgen Rauer. Konkret bedeutet das, dass das Areal ein komplett neues Erscheinungsbild erhält. Dabei stehen Grünflächen im Vordergrund. Ob junge und alte Bäume, großzügig angelegte Blumenbeete und Rasenflächen oder ein kleines Heckenlabyrinth: Wo sich zuvor eine versiegelte Fläche befand, erhält die Natur wieder Einzug. „Mehr Grün in der Stadt zu schaffen, ist uns ein großes Anliegen“, betont Rauer. Zwischen ausruhen und aktiv werden.

Zudem wird der Mehrgenerationenplatz stärker in die Umgebung einbezogen und öffnet sich zu den angrenzenden Straßen Backermatt, Arntzstraße und Rahmstraße. Im nördlichen Teil, unterhalb der Arntzstraße, macht man sich die natürliche Topographie zunutze. In den vorhandenen Hang werden Stufen eingebettet, die zum Verweilen einladen und bei kleineren Veranstaltungen als Tribüne genutzt werden können. Wer sich ausruhen möchte, findet dazu auf einer der zahlreichen Bänke Platz.

Sport- und Spielgeräte wie ein eingelassenes Trampolin, Trainingsgeräte für Rücken und Oberkörper fordern zum Aktivwerden auf

Doch auch das Gegenteil ist möglich: Sport- und Spielgeräte wie ein eingelassenes Trampolin, Trainingsgeräte für Rücken und Oberkörper fordern zum Aktivwerden auf. Sowohl Groß als auch Klein können sich hier betätigen. Rauer ist froh, dass der Prozess nun in seine finale Phase eintritt: „Wir haben die Interessen und Bedürfnisse verschiedener Altersgruppen berücksichtigt.“

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