NRZ-Serie: Mittagessen!

Mittagessen unter zehn Euro: Die beliebtesten Klever Imbisse

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Sabri und Hakan Oynak führen seit 32 Jahren ihren Dönerladen an der Lindenallee.

Sabri und Hakan Oynak führen seit 32 Jahren ihren Dönerladen an der Lindenallee.

Foto: Andreas Gebbink / NRZ

Kleve.  In Kleve gibt es immer noch klassische Pommesbuden – obwohl ihre Zahl seit Jahren beständig sinkt. Die beliebtesten Adressen in der Übersicht.

Ein seit Jahrzehnten bewährter Klassiker ist das Schnellrestaurant Wissing an der Emmericher Straße, die die komplette Palette des Genres anbietet – von der Fleischkrokette bis zum Zigeunerschnitzel, das auch noch genau so heißt. Die langen Schlangen, die zu Zeiten des Lockdowns zu den üblichen Essenszeiten vor dem Restaurant zu sehen waren, bezeugten eindrucksvoll, wie beliebt das Lokal insbesondere für die Klientel in der Unterstadt und Kellen ist. Die Nähe zur Hochschule dürfte zudem ein neues Publikum beschert haben.

Horneck-Grill in Kleve: Imbiss in vierter Generation

An der Materborner Allee hat der Horneck-Grill die Stellung gehalten. Seit 1972 werden dort die Spezialitäten der Imbissküche in bester Qualität angeboten, seit 2012 gibt es mit Michael Heinzel in vierter Generation einen Pächter. Die Gäste schätzen die selbst gemachten Soßen. Der Horneck-Grill hat allerdings montags und dienstags Ruhetag, sodass die klassisch werktätige Klientel zumindest zwei Tage je Woche ausweichen muss.

Viele ähnliche Lokale – Stadtgrill, Römer-Eck, Peters am Großen Markt, Elefanten-Grill – sind längst Geschichte und durch Wohnungen, Bäckereicafés und Shishabars ersetzt.

Kleve: Den Frieden-Döner gibt es seit 32 Jahren

In die Bresche gesprungen sind die Döner-Läden, von denen es ein halbes Dutzend zwischen Lindenallee und Herzogstraße gibt und die natürlich neben dem Drehspieß auch eine Fritteuse in Betrieb haben, die mit den üblichen Köstlichkeiten befüllt werden kann.

Den Status eines Klassikers genießt mittlerweile der „Frieden“ an der Lindenallee, in dem selbst namhafte Mitarbeiter der Klever Stadtverwaltung schon mal sonntagabends ihren Gelüsten nach Frittiergut nachgehen. Auch Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft oder der Polizei zählen zu den Stammkunden, so Inhaber Sabri Oynak. Treue Fans haben auch Ali Baba (Herzogstraße) und der Botan-Grill an der Emmericher Straße.

Wer Imbiss meint, kommt natürlich auch in Kleve an den amerikanischen Ketten (McDonald’s, Burger King) nicht vorbei, die die bekannten Menüs und Fleischklöpse anbieten. Man hat die Auswahl zwischen zwei McDonald’s (Hoffmannallee, beliebt bei den Schülern der Joseph-Beuys-Gesamtschule, und Klever Ring) und einem Burger King. Am Hagebaumarkt in Kleve soll zudem eine Filiale der amerikanischen Kette KFC eröffnen.

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