Kleve: FDP mit eigenem Vorschlag für Parkgebühren-Erhöhung

Wie teuer soll das Parken in Kleve werden. Darüber diskutiert die Politik in der Haushaltsdebatte.

Wie teuer soll das Parken in Kleve werden. Darüber diskutiert die Politik in der Haushaltsdebatte.

Foto: Andreas Gebbink / NRZ

Kleve.  Zur Haushaltsdebatte: 1,80 Euro fürs Parken in Kleve? Die FDP-Fraktion macht einen anderen Vorschlag. Welchen Anreiz die Liberalen sich wünschen.

Mit Blick auf die angespannte Haushaltslage sollen die Parkgebühren in Kleve deutlich angehoben werden. Der neue Haushaltsentwurf sieht vor, dass deutlich mehr Flächen bewirtschaftet werden und der Stundensatz insbesondere im Innenstadtbereich steigt. Künftig soll die Stunde 1,80 Euro kosten.

Die FDP-Ratsfraktion legt nun allerdings einen eigenen Vorschlag vor. Die Liberalen fordern einheitliche Parkgebühren in der Kreisstadt. Pro angefangene Stunde soll die Parkgebühr 1,50 Euro betragen, das Kurzzeitparken unter zehn Minuten soll jedoch kostenfrei sein. Ein Tagesticket soll zudem für vier Euro erhältlich sein.

FDP will Anreiz zum langen Verbleib in der Stadt schaffen

„Wir haben Verständnis dafür, dass die Parkgebühren mit Blick auf die herausfordernde finanzielle Lage angepasst werden. Allerdings wollen wir eine lebenswerte Innenstadt erhalten, daher sollen die Gebühren nicht abschreckend auf Gäste wirken. Wir hoffen darauf, dass Menschen möglichst lange in Kleve verbleiben. Und genau dafür könnte das recht günstige Tagesticket einen Anreiz bieten“, sagt Daniel Rütter, Fraktionsvorsitzender der FDP.

Diesen Vorschlag wird die Fraktion in die Haushaltsdebatte einbringen. Am 14. Dezember soll der Haushalt dann endgültig vom Rat der Stadt Kleve verabschiedet werden.

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