Klimademonstration

Kleve: „Fridays for Future“: Demo auf Rädern

Erstmals nach der Coronakrise zieht die "Fridays for Future"-Bewegung wieder durch Kleve. Diesmal mit Fahrrädern.

Erstmals nach der Coronakrise zieht die "Fridays for Future"-Bewegung wieder durch Kleve. Diesmal mit Fahrrädern.

Foto: Foto: Niklas Preuten

Kleve.  Klimastreik startet heute um 16.30 Uhr am Klever Bahnhof. Offizielle Büro-Einweihung an der Van-Den-Bergh-Straße 6 a.

Die „Fridays for Future“-Bewegung wird – nach langer Corona-Pause – endlich auch wieder auf der Straße aktiv. Heute, 16.30 Uhr, geht’s ab Bahnhof Kleve los. Auf die Verschärfung der Klimakrise soll mit dem weltweiten heutigen Klimastreik aufmerksam gemacht werden. Der Fokus liegt – auch für die Klever – auf der Verkehrswende. „Mehr Raum für Fußgänger und Fahrräder, sowie eine Verbesserung des ÖPNV’s für Nächte und Wochenenden!“ Das fordern die Aktivisten heute bei der Fahrraddemonstration.

Anfangs- und Endkundgebung mit Mund-Nasen-Maske

Nach der Kundgebung am Bahnhof Kleve geht’s mit Muskelkraft über die Kalkarer Straße, Klever Ring, Uedemer Straße, Nassauerallee, Lindenallee, Ring-, Gruft-, Tiergarten-, Kavariner-, Große Straße Herzog-, Bensdorp-, Wiesenstraße und schließlich zum Ziel. Das ist das „Fridays for Future“-Büro in Kleve an der Van-Den-Bergh Str. 6a. Während der Anfangs- und Endkundgebung muss eine Mund-Nasen-Maske getragen werden.

Die Endkundgebung am Büro ist gleichzeitig offizielle Einweihung desselben. „Das Büro haben wir bereits seit November 2019. Die Einweihung im März fiel der Pandemie zum Opfer. Aber wir hatten so Zeit für Umbau, Einrichtung – nur mit gebrauchten Möbeln übrigens“, verrät es der „Fridays for Future“ Frontmann im Kreis Kleve, Jannik Berbalk. Auf rund 110 Quadratmetern haben die Aktivisten nun ihr offizielles Büro.

Büro zurzeit nur mit sporadischer Besetzung

Allerdings zurzeit nur mit sporadischer Besetzung und noch nicht immer dienstags von 17 bis 21 Uhr. „Wer aber ein Gespräch, Infos oder ähnliches wünscht, der kann uns jederzeit erreichen und dann ist nach Absprache auch jemand im Büro“, verspricht Berbalk. Er betont, dass auch die Monate seit März mit jeder Menge Arbeit hinter den Kulissen (ohne Demos) gefüllt waren. „Unter anderem haben wir viele Gespräche geführt und Unternehmen besucht.“

Weitere Infos: Jannik Berbalk, 0163/201 494 7.

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