Investitionen

Kleve hat viel vor

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Züge werden einmal in der Woche duschen. Anleger „de Duffelt” zieht um. Radwege Hoffmannallee und nach Bedburg-Hau. Ausbau Opschlag beginnt im nächsten Jahr.

KLEVE. Wenn der „Niersexpress” auf den Bahnschienen zwischen Kleve und Krefeld/Düsseldorf 2009 nicht mehr von der Deutschen Bahn, sondern von der privaten NordWestBahn betrieben wird, will diese nicht nur auf Pünktlichkeit und Sicherheit in videoüberwachten Zügen Wert legen, sondern auch auf Sauberkeit. Dazu gehört einmal pro Woche duschen - für den Zug. Kleve solle eine Waschanlage für die 130-Sitzer und eine Tankanlage am Bahnhof bekommen, erwähnte Hochbauamtsleiter Dirk Posdena im Fachausschuss.

Dampfer gleich

neben der Draisine

Außerdem vorgesehen: Der Anleger des grenzüberschreitenen Ausflugdampfers „De Duffelt” wird näher an die Innenstadt geholt, erzählte Tiefbauamtschef Willibrord Jansen. Da der Betreiber sowieso Kaffee und Kuchen an Bord vergeben wollte, könne er gleich Touristen am Draisinen-Bahnhof mit bewirten, so die zustimmende Überlegung

Die Neugestaltung des Opschlags daneben – Reduzierung der Vierspurigkeit, Ausbau von zwei Aufenthaltsebenen für Fußgänger (oben und unten am Wasser) sowie Fußgängerbrücke zum Spoycenter und Fundamente für künftige Restaurant-Pavillons wird mit 1,24 Millioen Euro im Haushalt zu finden sein. Ein Lichtkonzept für den Bereich werde extra erarbeitet. Die entwicklugn des Hafenberteiches hängt ab vom Zuschlag – oder nicht - für eine Fachhochschule, die im positiven Falle am XOX-Gelände ihren Standort hätte.

Für den Bahnhofsbereich ist die Planung im Frühjahr fertig. Städtebau Materborn ist Ende 08/Anfang 09 Thema. 1,37 Millionen Euro wird der weitere Ausbau der Hoffmannallee mit Rad-Gehweg und neuer Beleuchtung kosten. Die Kreuzung am Schweizerhaus erhält eine verkehrsgesteuerte Ampelanlage. 300 000 Euro beträgt der städtische Anteil an einem Radweg nach Bedburg-Hau (alte Bahntrasse). In einer Bürgerversammlung Brienen-Wardhausen diese Woche wurde eine einvernehmliche Lösung für einen kombinierten Dorf-/Festplatz mit Bolz-/Spielplatz gefunden.

Anfang 2009 stehen die Entwicklung des Schlachthofgeländes, der Bahntrasse Kleve-Xanten, des Campingplatzes an.

Investieren

fürs Gewerbe

Geld in die Hand nimmt die Stadt fürs Gewerbe. Ein zweiter Anschluß der Industriestraße werde „gewagt” - 580 000 Euro für den Anschluss (Marie-Curie-Straße / Leitex-Ruine). Für eine Million Euro wird dort ein Graben am Tweestrom verfüllt, ein neuer Biotopverbund anderswo verlegt.

Flächen für Ausgleichsmaßnahmen werden künftig auf einem Öko-Konto gesammelt.

„Respekt” zollte Dirk Posdena den Umweltbetrieben der Stadt: Für eine Million Euro pflegen sie gesamten Straßenbäume und Grün auf 410 000 Quadratmetern. Langfristig wird ein Parkpflegewerk die Sichtachsen im historischen Forstgarten sichern: 80 000 Euro für dies Konzept, eventuell fließen 27 500 als Zuschuss.

Keine Rezession spürbar:

1500 Auskünfte wurden im Bauamt erfragt, 800 Bauanträge bearbeitet (Vorjahr 650), 2000 Bauberatungen geleistet – das waren fünf bis sechs pro Mitarbeiter täglich. Dazu 650 Bewertungen Natur und 100 für Umweltschutz.

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