Karneval

Kleve: Kein Karnevalsprinz in der kommenden Session

Ein Bild aus der Session 2019/2020 (von links): Prinz Marc (Mülders), der Steuernde, Frank Konen, Natalie Karnau, Andreas Braam und Michael Hoenselaar. 

Ein Bild aus der Session 2019/2020 (von links): Prinz Marc (Mülders), der Steuernde, Frank Konen, Natalie Karnau, Andreas Braam und Michael Hoenselaar. 

Foto: Astrid Hoyer-Holderberg

Kleve.  In der Session 2020/2021 wird es keinen Klever Karnevalsprinzen geben. Wegen Corona sagt das KRK zudem alle Veranstaltungen bis Jahresende ab.

Das Klever Rosenmontags-Komitee (KRK) hat in einer Sondersitzung entschieden, wegen der Corona-Pandemie in der Karnevalssession 2020/2021 keinen Stadtprinzen zu stellen. Zudem werden für das laufende Jahr alle KRK-Veranstaltungen abgesagt.

Bereits in den vergangenen Monaten hätten die Vorstandsmitglieder die Entwicklung der Corona-Pandemie beobachtet und regelmäßig Möglichkeiten einer Durchführbarkeit geprüft, so das KRK. Auch aufgrund der notwendigen Vorbereitungen, möglichen Einschränkungen und noch nicht absehbarer Unwägbarkeiten stellt das Klever Rosenmontags-Komitee in der kommenden Session keinen Klever Stadtprinzen.

Prinzenzeiten werden verschoben

„Es macht derzeit einfach keinen Sinn, wenn man weder in Säle einziehen noch Altenheime oder Kindergärten besuchen darf“, so Jürgen Kalkes (Prinz 2020/2021). Gemeinsam mit dem nachfolgenden gewählten Prinzen Benedikt Kreusch (Session 2021/2022) ist nun beschlossen worden, die anstehenden Prinzenzeiten zu verschieben. Der KRK-Vorstand bedankt sich ausdrücklich bei beiden gewählten Prinzen für die gemeinschaftliche Lösung im Klever Karneval.

Des Weiteren finden vorerst bis zum 31. Dezember 2020 keine KRK-Veranstaltungen statt. In einer weiteren Vorstandssitzung sei zudem beratschlagt worden, ob es trotz der aktuellen Einschränkungen Möglichkeiten gibt, Veranstaltungen im Frühjahr 2021 stattfinden zu lassen. „Eine Planung ist derzeit noch nicht möglich. Wir werden hoffentlich in den nächsten drei Monaten mehr wissen“, so der 1. Vorsitzende Frank Konen.

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