Kulturausschuss

Kleve: Keine Lösung für Kulturzentrum

Auf dem Panniergelände an der Ackerstraße könnte ein Kulturzentrum entstehen.,  

Auf dem Panniergelände an der Ackerstraße könnte ein Kulturzentrum entstehen.,  

Foto: Astrid Hoyer-Holderberg

Kleve.  Noch immer gibt es keine Fortschritte bei der Suche nach einem Ort für ein Klever Kulturzentrum.

Es gibt immer noch keine Fortschritte beim Kulturzentrum, das möglicherweise auf dem Pannier-Gelände in der Klever Oberstadt eingerichtet werden könnte. Auf Nachfrage von Hedwig Meyer-Wilmes (Grüne) erklärte Bürgermeisterin Sonja Northing, dass die Kulturschaffenden ein Gespräch abgesagt hätten und sie jetzt auf ein neues Gespräch warte. Der Technische Beigeordnete Jürgen Rauer ergänzte, dass der Investor mit Instandsetzungsarbeiten auf dem Gelände begonnen habe.

Unmut der Ausschussmitglieder auf den Plan gerufen

Das rief den Unmut der Ausschussmitglieder auf den Plan: Man frage sich in Kleve inzwischen, warum in dieser Ratsperiode so vieles nicht auf der Tagesordnung steht, was dann unter Anfragen mit Fragezeichen versehen diskutiert werden müsse, hieß es nach der Sitzung. So wie die berechtigte Anfrage von der sachkundigen Bürgerin Ulrike Sack: Sie säße jetzt seit über einem Jahr in diesem Ausschuss, ohne dass ein Thema zur Stadtgestaltung besprochen worden sei. Das sei frustrierend. Rauer meinte, er wisse nicht, welche Themen denn auf die Tagesordnung sollten.

Themen waren bisher nicht auf der Tagesordnung

Dem hielt Sack entgegen, dass beispielsweise im Bauausschuss über die Tiergartenstraße diskutiert werde und auf der Union das Flora-Quartier bald gebaut werde. Beide seien, obwohl stadtbildprägend, bis jetzt nicht im dafür eigentlich zuständigen Ausschuss für Kultur- und Stadtgestaltung Thema gewesen, so Sack. Northing verwies darauf, dass dies im Bauausschuss behandelt worden sei und man sich ein Bild hätte machen können. (Tatsächlich hat sich der Bürger kein Bild machen können, weil die Planung der Bauten Flora-Quartier bisher ausschließlich nicht öffentlich vorgestellt wurde).

Den Bauausschuss „ertüchtigen“

Nach der Sitzung regte Joachim Schmidt (CDU) an, für die nächste Ratsperiode darüber nachzudenken, den Bauausschuss so zu „ertüchtigen“, dass dort auch die gestalterischen Probleme diskutiert werden können und das Ping-Pong-Spiel zwischen den Ausschüssen aufhöre.

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