Impfkampagne

Kleve: Krankenhausärzte dürfen (noch) nicht „frei“ impfen

Das Impfen in einer Praxis ist kein Problem. Aber wenn nicht-niedergelassene Ärzte, wie etwa Krankenhausärzte, Impftermine in Schützenhäusern oder Dorfschulen am Wochenende anbieten wollen, dann ist das zurzeit noch nicht so einfach möglich.

Das Impfen in einer Praxis ist kein Problem. Aber wenn nicht-niedergelassene Ärzte, wie etwa Krankenhausärzte, Impftermine in Schützenhäusern oder Dorfschulen am Wochenende anbieten wollen, dann ist das zurzeit noch nicht so einfach möglich.

Foto: Lutz von Staegmann / FUNKE Foto Services

Kreis Kleve.  Die Corona-Impfungen ist den niedergelassenen Ärzten, den Betriebsärzten und den mobilen Impfteams vorbehalten. Wird der Impferlass geändert?

Können nicht-niedergelassene Ärzte im Kreis Kleve (wie etwa Krankenhausärzte) künftig freie Impfangebote zum Beispiel in Dorf- oder Schützenhäusern anbieten? Diese Frage hatte die NRZ der Klever Kreisverwaltung gestellt, nachdem ein Klever Arzt vergeblich versucht hatte, in einem Dorfhaus eine Impfmöglichkeit am Wochenende anzubieten (wir berichteten). Auch andere Kollegen aus seinem Krankenhaus würden gerne in der Freizeit impfen.

Das Ministerium stellt eine Änderung des Impferlasses in Aussicht

Nach Rücksprache mit dem NRW-Gesundheitsministerium teilt die Kreisverwaltung jetzt mit, dass der Kreis weiterhin mit dem Ministerium im engen Austausch in dieser Frage stehe. Am Mittwoch gab es dazu eine Videokonferenz. Darin habe das Ministerium betont, „dass es hierzu noch einer Konkretisierung des Landes NRW zur möglichen Umsetzung bedarf“. Das Ministerium habe einen weiteren Impferlass in Aussicht gestellt.

Generell sei die Strategie des Landes, Impfungen gegen Covid-19 primär über die Praxen der niedergelassenen Ärzte sowie der Betriebsärzte vornehmen zu lassen.

Impftermine sind schnell ausgebucht

Ferner werde dieses Impfangebot durch den Kreis Kleve mit der Beauftragung der KVNO-Ärzte und zahlreichen Impfterminen in allen Städten und Gemeinden ergänzt. Neben einem umfangreichen Basisangebot gibt es ein ergänzendes Impfangebot, bei dem – auch kurzfristig – Impftermine vor Ort realisiert werden, schreibt der Kreis Kleve. Dennoch ist auch im Kreis Kleve die Nachfrage nach Impfterminen zurzeit extrem hoch. Die Zusatztermine in den Kommunen sind nahezu alle ausgebucht.

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