Schule

Kleve: Neues Förderzentrum Kleve ist offiziell eigenständig

Der energetische Umbau des Förderzentrums Kleve läuft – hier einfach verglaste Fenster im Flur.

Der energetische Umbau des Förderzentrums Kleve läuft – hier einfach verglaste Fenster im Flur.

Foto: Astrid Hoyer-Holderberg

Kreis Kleve.  Vorübergehend war die Klever Förderschule an der Ringstraße Teil der Emmericher Grunewaldschule gewesen.

Geschafft: Ab dem 1. August 2020 wird am jetzigen Teilstandort des „Förderzentrums Grunewald“ an der Frankenstraße 25 in Kleve die Förderschule als eigenständiges „Förderzentrum Kleve“ eingerichtet. Damit wird die Zusammenlegung Emmerich-Kleve aus dem Jahr 2015/16 wieder rückgängig gemacht. Damals hatten die Schul-Mindestgrößenverordnung zu struktureller Änderung der Förderschullandschaft im Kreis Kleve geführt. Das war Mitte 2019 nachgebessert worden, denn die erhofften Synergien zwischen den Standorten Emmerich und Kleve hatten nicht geklappt.

Eigenständig zuständig für Kleve, Kranenburg und Bedburg-Hau

Nach der organisatorischen Teilung in zwei eigene Standorte nun kümmert sich das Förderzentrum Kleve – vormals „Ringschule“ – um die Kinder aus Kleve und den Gemeinden Kranenburg und Bedburg-Hau. Im integrativen Verbund fördert es die sonderpädagogischen Förderschwerpunkte Sprache im Bereich der Primarstufe sowie Lernen und Emotionale und soziale Entwicklung in Primar- und Sekundarstufe. Das Förderzentrum Grunewald in Emmerich wird ab dem 1. August 2020 ausschließlich dort Hinter dem Kapaunenberg fortgeführt und ist zuständig für Schüler/innen aus Emmerich und Rees.

Für die Dauer der umfangreichen Sanierungsarbeiten am Schulstandort in Kleve, Frankenstraße 25 (wie ausführlich berichtet), findet der Unterricht des „neuen“ Förderzentrums Kleve noch bis zum 31. März 2021 in Goch-Pfalzdorf in der ehemalige Hauptschule St. Martin, Hevelingstraße 123, statt.

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