Zwischenbilanz

Kleve: Rund 1200 Patienten in der neuen Notdienstpraxis

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Blick in den Wartebereich der neuen Allgemeinärztlichen Notdienstpraxis im St.-Antonius-Hospital Kleve.

Blick in den Wartebereich der neuen Allgemeinärztlichen Notdienstpraxis im St.-Antonius-Hospital Kleve.

Foto: Niklas Preuten

Kreis Kleve.  KV ist zufrieden mit dem Start der Notdienstpraxen im Kreis Kleve. In den ersten zwei Monaten kamen allein nach Kleve 1200 erwachsene Patienten.

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein zieht zweieinhalb Monate nach dem Start der drei neuen zentralen Notdienstpraxen im Kreis Kleve eine positive Zwischenbilanz. „Es lässt sich festhalten, dass die verschiedenen Angebote aus unserer Sicht gut und positiv von den örtlichen Bürgen angenommen werden“, so der stellvertretende KV-Sprecher Christopher Schneider. Auf NRZ-Anfrage präsentiert er konkrete Zahlen zum Patientenaufkommen im Juli und August in der komplett veränderten Notdienststruktur.

Der zentrale Kinder-Notdienst im Klever St.-Antonius-Hospital wurde demnach seit Juli im Schnitt an den Öffnungstagen von je gut 20 Patienten aufgesucht. Insgesamt wurden in zwei Monaten etwa 220 kleine Patienten ambulant versorgt. „Hier rechnen wir mit Blick auf den Herbst und Winter mit einer sicher noch wachsenden Zahl an Behandlungen“, sagt Schneider. Die Zusammenarbeit mit dem St.-Antonius-Hospital laufe gut.

Ein Wochenende mit 125 Patienten

In der Erwachsenen-Notdienstpraxis in Kleve, die ebenfalls in das Krankenhaus integriert ist, sind bislang insgesamt mehr als 1100 gesetzlich versicherte Patienten behandelt worden. Hinzu kommen circa 90 Privatversicherte. Montags, dienstags und donnerstags seien es zumeist ein Dutzend Patienten täglich, an den anderen Wochentagen durchschnittlich circa 40 bis 60 Patienten, stellt der KV-Sprecher fest. „Wobei es an einem Wochenende auch einen Tag mit allein 125 Patienten gab.“

In die Notdienstpraxis Geldern kommen seit Juli unter der Woche pro Tag ebenfalls etwa ein Dutzend Patienten, an den Wochenendtagen waren es zwischen 30 und 40. Insgesamt wurden in Geldern im Juli und August rund 770 gesetzlich Versicherte und etwa 40 Privatversicherte behandelt. „Der Austausch mit dem medizinischen Personal des St.-Clemens-Hospitals funktioniert dabei seit Beginn reibungslos und äußerst kollegial“, lobt Christoph Schneider.

Viele wählen die 116 117

Auch die zentrale Servicenummer 116 117 sei von den Bürgern im Kreis Kleve rege in Anspruch genommen worden: „Im Juli verzeichnete unsere Duisburger Arztrufzentrale über 200 Anrufe aus dem Kreis, daraus resultierten über 50 ärztliche Hausbesuche Bettlägeriger, die restlichen Anrufer erhielten allgemeine Auskünfte zum ambulanten Notdienst im Kreis, etwa zur Erreichbarkeit der Notdienstpraxen oder zu den fachärztlichen Bereitschaftsdiensten in der Region“, so Schneider.

Noch immer würden einige Patienten vor ihrem Besuch anrufen, dies sei aber ausdrücklich nicht notwendig, betont der KV-Sprecher. „Wichtig ist, dass unsere Notdienstpraxen generell direkt und ohne Voranmeldung zu den Öffnungszeiten aufgesucht werden können.“

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