Polizeibericht

Unfall in Kleve: Mann stirbt nach Sturz in Spoykanal

Im Spoykanal in Kleve wurde eine Leiche gefunden.

Im Spoykanal in Kleve wurde eine Leiche gefunden.

Foto: Niklas Preuten / NRZ

Kleve.  Ein 44-Jähriger stürzte laut Polizei mit seinem Rad bei Dunkelheit in den Spoykanal in Kleve. Am Freitag wurde seine Leiche im Wasser entdeckt.

  • Am Freitagmorgen wurde bei Reinigungsarbeiten im Spoykanal eine Leiche gefunden.
  • Die Polizei hat die Umstände des Todes des 44-jährigen Mannes weitestgehend geklärt.
  • Es gelte als wahrscheinlich, dass der Mann aus Kleve bei Dunkelheit mit seinem Fahrrad in den Spoykanal stürzte.

Ein 44-jähriger Mann aus Kleve ist unter wohl tragischen Umständen im Spoykanal ums Leben gekommen. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Polizei-Ermittlungen starb der Radfahrer bei einem Alleinunfall. Er war am Donnerstagabend nicht nach Hause zurückgekehrt. Die Umstände des Todes seien weitestgehend geklärt, heißt es von der Kreispolizei Kleve.

„Derzeit gilt als wahrscheinlich, dass er offenbar bei Dunkelheit mit seinem Rad aus Richtung Kellen kommend vor der Brücke des Radschnellweges über den Spoykanal die Kontrolle über sein Rad verlor und gemeinsam mit seinem Fahrrad in den Spoykanal stürzte“, teilte die Kreispolizei Kleve mit. „Die Ermittlungen haben keinerlei Anzeichen für ein Fremdverschulden erbracht.“ Die eindeutige Todesursache soll durch eine Obduktion geklärt werden. Die Angehörigen werden durch den polizeilichen Opferschutz betreut.

Leiche wurde bei Reinigungsarbeiten im Spoykanal in Kleve entdeckt

Die Leiche war am Freitag gegen 8 Uhr bei Reinigungsarbeiten im Spoykanal in Höhe des Campus der Hochschule Rhein-Waal entdeckt worden. Die hauptamtlichen Gerätewarte der Klever Feuerwehr bargen die Leiche aus dem Wasser. Das Boot der Löschgruppe Wardhausen-Brienen war zwar alarmiert worden, die Besatzung musste jedoch nicht eingreifen.

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