Ferieninsel Ameland

Klever auf Ameland: Hollum, Ballum, Glücklichsein

Die DJK Kleve bei Sonnenuntergang am Strand..

Die DJK Kleve bei Sonnenuntergang am Strand..

Foto: DJK Kleve

Ameland/Kreis Kleve.  Ameland ist ein Paradies für Kinder. Die niederländische Ferieninsel wird jetzt wieder von hunderten Kindern aus dem Kreis Kleve besucht.

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Das Paradies ist nur wenige Stunden entfernt. Pünktlich zu den Sommerferien freuen sich Kinder, Jugendliche und Betreuer aus dem Kreis Kleve auf die schönsten Wochen des Jahres auf Ameland. Die westfriesische Insel beherbergt in den vier Dörfern Buren, Nes, Ballum und Hollum gut 50 Höfe, auf denen Kinderfreizeiten stattfinden. Kurz vor dem Start unterhielten wir uns mit den Lagerleitern von Kleve, Kranenburg und Bedburg-Hau.

Gleich zwei Ferienfreizeiten bietet das Ferienwerk Bedburg-Hau an. „Wir haben zwei getrennte Lager, da sind wir praktisch Exoten“, schmunzelt Stephan Reinders, der zuvor schon 20 Mal Betreuer im Camp „Ritske Mooie“ in Buren war und nun gemeinsam mit Sebastian Müller bei den Jungen (72 Teilnehmer) die Geschicke leitet. Katrin Huybers und Kyra Lasche begleiten die 76 Mädchen. Besonders beliebt ist bei den Kindern das Treckerfahren am Strand zum Oerd.

Das Ferienlager der Stiftskirche bevölkert seit Jahrzehnten die Amelandfahrer aus der Kreisstadt am Kooiplaats im Osten der Insel, direkt an den Dünen. Das nächste Dorf Buren ist drei Kilometer entfernt. Maren Krusch, die schon als Kind auf dem „Wattendiamanten“ Ferien machte, ist zum zweiten Mal Lagerleiterin. Zu den Höhepunkten zählen der bunte Abend und ein Ausflug mit Fahrrädern zum Leuchtturm.

Besondere Urlaubswochen sind es für die 60 Kinder der Pfarrgemeinde St. Willibrord Kellen. Da ist der Name „Paradeiso“ mitten in Buren quasi Programm. Birgit Krake ist seit 2008 dort Chefin. „Erstmals seit Jahren machen wir wieder eine Kutterfahrt“, freut sie sich auf das Kellener Goldjubiläum. Da passt es natürlich gut, dass Dechant Stefan Notz einige Tage zum Eiland kommt und auch die Lagermesse feiert.

Die DJK Rhenania Kleve hat schon seit 1961 den Ameland-Virus in sich. Und Lagerleiter Michael Jansen, besser bekannt als „Wusel“, ist mit knapp 200 Insel-Besuchen, davon seit 28 Jahren als Lagerleiter, ein besonderer Fan. „Ich kann mir nichts anderes vorstellen“, sagt er. „Wir waren im November binnen zwei Tagen ausgebucht.“

In der Willibrordusstraße 10 in Buren bei der Familie Kienstra hat das Amelandlager Griethausen seit 1968 ihre Heimat. Sascha Merling, der seit 2012 die Geschicke im „Kienstrahoeve“ leitet, berichtet von Neuerungen: „Wir gehen zum ganz neu eröffneten Kletterpark in Nes und bieten erstmals auch Reiten an.“ Eine besondere Herausforderung möchte er gemeinsam mit Betreuerin Lisa Stoffels bewältigen: „Wir laufen vom Strand bis zum Leuchtturm in Hollum. Mal sehen, wer sonst noch mitlaufen möchte. Vermutlich niemand“, sagt er.

Das Ferienlager Nütterden sorgt für Superlative. 100 Kinder (63 Jungen, 37 Mädchen) sowie 30 Betreuer und Küchenpersonal beginnen bereits am Samstag den Amelandurlaub. Matthias Senger und Katrin Bartjes leiten die große Gruppe. „Früher gab es unser Ferienlager abwechselnd im Sauerland und auf Ameland, seit 2014 sind wir jährlich auf dem Eiland“, sagt Senger und ist auch ein bisschen stolz: „So viele Kinder waren es noch nie, das ist Rekord.“

Eines wissen Kinder und Betreuer der Amelandfahrer zwischen Nütterden und Uedem ganz besonders zu schätzen: Die guten Geister in der Küche sorgen dafür, dass gutes Essen auf den Tisch kommt.

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