Kleve.

Klever CDU beantragt Neubau des KAG

Das Konrad Adenauer Gymnasium, kurz  KAG genannt

Das Konrad Adenauer Gymnasium, kurz KAG genannt

Foto: Andreas Gebbink

Kleve.   Die Verwaltung soll jetzt mit den Planungen beginnen. Innerhalb von vier Jahren sollte die neue Schule am Bahnhof fertig sein. Die Errichtung einer neuen Dreifachturnhalle sollte vorgezogen werden

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Die Klever CDU will einen Neubau des Konrad-Adenauer-Gymnasiums an der Riswicker Straße. Im Rahmen der Haushaltsberatungen stellte die Fraktion jetzt einen offiziellen Antrag und damit wird das Projekt, über das bereits lange diskutiert wird, auch formal auf den Weg gebracht. „Wir wollen, dass diese neue Schule baldmöglichst realisiert wird und dass Schüler und Lehrer des Konrad-Adenauer-Gymnasiums endlich Gewissheit haben, wohin die Reise geht“, sagt CDU-Fraktionschef Wolfgang Gebing im Gespräch mit der NRZ.

Das ausgesuchte Grundstück in der Nähe des Klever Bahnhofes hätte viele Vorzüge. In unmittelbarer Nähe gäbe es dann einen Bus- und Bahnanschluss und auch die Lage sei für Kinder aus Bedburg-Hau von Vorteil Sollte die neue Schule dort realisiert werden, dann müsste man sich auch Gedanken über eine Unterführung zum Busbahnhof Gedanken machen. Die jetzige Lösung mit der Fußgängerbrücke sei unbefriedigend.

Wolfgang Gebing rechnet damit, dass ein Neubau 16 bis 20 Millionen Euro kosten wird. Geld, das sich die Stadt Kleve noch leisten könne, da man in den vergangenen Jahren sparsam gewirtschaftet habe und man mit einem Neubau auch einen sechsstelligen Betrag an Betriebskosten einsparen könne.

Kämmerer Willibrord Haas sagte im Gespräch mit der NRZ, dass man den Antrag nun genau prüfen werde und man im Januar dazu Stellung beziehen werde. Man habe ja bereits signalisiert, dass auch die Verwaltung einen Neubau vorzieht. Ein Umbau der alten Schule am Köstersweg sei für die Schüler sehr belastend.

Im CDU-Antrag heißt es weiter, dass man die neue Schule nicht in Gänze an einen Generalunternehmer vergeben möchte, sondern die Gewerke sollen Einzeln ausgeschrieben werden. „Ein zügiger Planungsbeginn ist wegen der augenblicklich günstigen Zinsen geboten. Der Neubau einer erforderlichen Dreifachturnhalle soll zeitlich vorgezogen werden“, heißt es in dem Antrag.

Mit der Hochschule entwickeln

Die Christdemokraten geben zugleich einen Zeithorizont vor. Ein Neubau sollte in vier Jahren zu schaffen sein. „Das KAG kann bis zum Umzug am gegenwärtigen Standort „Köstersweg“ bleiben“, heißt es im Antrag. CDU-Sprecher Gerd Driever sieht in einem Neubau viele Vorteile. Zum einen ermögliche ein Neubau eine kompakte, transparente und offene Schule, die den modernsten pädagogischen Ansprüchen gerecht wird. Und zum anderen belaste man nicht die derzeitige Schülergeneration am KAG mit Umbauarbeiten.

Der Bau der notwendigen Dreifachturnhalle sollte getrennt betrachtet und unverzüglich am neuen Standort realisiert werden, da sich hier Partnerschaften zum Beispiel mit der Hochschule Rhein-Waal entwickeln lassen, so die CDU im Antrag. Die Verwaltung soll diesbezüglich Kontakt zur Hochschule Rhein-Waal aufnehmen.

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