Bauarbeiten

Klever Karl-Leisner-Grundschule erreicht ihr Etappenziel

Die Attika über der Glasfassade wurde gedämmt, links sieht ist die alte Dachkante zu sehen. Gebäudemanager Thomas Mutz, Techniker Detlef Mai und Schulleiter Eckhard Breuer (von links) stehen vor dem Gebäude.

Foto: Astrid Hoyer-Holderberg

Die Attika über der Glasfassade wurde gedämmt, links sieht ist die alte Dachkante zu sehen. Gebäudemanager Thomas Mutz, Techniker Detlef Mai und Schulleiter Eckhard Breuer (von links) stehen vor dem Gebäude. Foto: Astrid Hoyer-Holderberg

Kleve.   Der Pausengang in der Karl-Leisner-Grundschule wurde energetisch saniert. Auch beim Großprojekt An den Linden geht es voran.

Viel Geld fließt in Kleve derzeit in die Grundschulbauten. Als erstes hat die Karl-Leisner-Grundschule ihr erstes Etappenziel erreicht. In den Sommerferien wurde die Pausenhalle, die ursprünglich als offener überdachter Regenschutz auf Erdreich errichtet war, nun zu einer geschlossenen Pausenhalle umgestaltet. „Der Charme der 70er in moderner Form“, sagt Gebäudemanager Thomas Mutz. „Der Kaltbereich bekam ein angenehmes Raumklima“. Schulleiter Eckhard Breuer witzelt: „Der einzige Nachteil der Maßnahme: Wir können den Kindern im Winter keine Eisblumen mehr zeigen“.

Auch optisch „passt sich der energetisch sanierte Trakt sehr schön ein“, kann der zuständige Techniker Detlef Mai stolz sein.

Wärmegedämmte Glasfassade

Eine Fundamentdämmung und ein 20-Zentimeter-gedämmtes Dach gehörten dazu, damit zur kalten Jahreszeit die Kinder in den schulüblichen Pantoffeln durchlaufen können. Die wärmegedämmte Glasfassade mit gelben Pfostenriegeln passt sich farblich dem Schulhaus gelb-grau an. Die Beleuchtung „denkt mit“, reagiert auf Tageslicht und Dunkelheit und Bewegung. LED-Lampen, liefern tageslichtabhängig immer 200 Lux.

In den Wintermonaten werden nun Temperatur und Luftfeuchtigkeit gemessen. Danach fällt die Entscheidung, welche Heizkörper wo eingebaut werden sollen. Bisher wurden von den kalkulierten 250 000 Euro 157 900 Euro an Arbeiten beauftragt für den ersten Schritt, die Gebäudehülle. Mit 30 000 bis 40 000 Euro rechnet Kleve für die Heizung. Die „Kommunalinvest“ bezuschusst das gesamte Vorhaben mit 90 Prozent, also maximal 225 000 Euro der Kosten für den 50 Meter langen Gebäudetakt mit Pausengang, behindertengerechten Toiletten, Windfang. „Vermutlich werden wir aber weniger ausgeben“, überschlägt Mutz.

Rauchschutztüren werden eingebaut

Auch beim Großprojekt An den Linden ging es gestern weiter. Endlich können nun die Rauchschutztüren und -zargen eingebaut werden. Wie berichtet, hatte sich die Lieferung verzögert. Trotz juristischer Intervention ging es nicht voran – wo keine Türen geliefert werden, kann man keine einbauen. „Ohne Rauchschutztüren geht es aber nicht“, betont Thomas Mutz die Verantwortung für den Brandschutz. Deshalb konnten die Kinder zwar nicht nach den Sommerferien, aber jetzt kurz vor den Herbstferien in den neuen Gebäudeteil einziehen, sagt der Gebäudemanager. Insgesamt werden 4,2 Millionen Euro in der fusionierten Grundschule An den Linden, Lindenallee (zuvor Christus-König- und Lutherschule) verbaut, je nach Fördertopf zu 100 und zu 90 Prozent bezuschusst.

Weitere aktuelle Investitionen der Stadt in Schulbauten: 1,8 Millionen fürs Studienseminar, hier ist man zeitlich und finanziell im Plan. Der Architekt hat für die Montessori-Grundschule Spyckstraße erste Entwürfe abgestimmt. Eine erste Kostenschätzung wird dem nächsten Schulausschuss vorgelegt. Fördergelder sind zu erwarten.

Für die Joseph-Beuys-Gesamtschule (Hoffmannallee) wünscht die Stadt eine Machbarkeitsstudie, bei der Elternwünsche abgefragt werden.

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