Kleve.

Klimaschutz wird Thema für die Klever Politik

Bundesweit sorgt die Bewegung Fridays for Future für Aufsehen. Jetzt soll sich die Klever Politik mit dem Klimaschutz beschäftigen.

Bundesweit sorgt die Bewegung Fridays for Future für Aufsehen. Jetzt soll sich die Klever Politik mit dem Klimaschutz beschäftigen.

Foto: Ina Fassbender

Kleve.   Die Bewegung Fridays for Future fordert die Ausrufung des Klimanotstandes in Kleve. Am Donnerstag wird der Ausschuss für Bürgeranträge beraten.

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Aufbauend auf die weltweiten Schülerstreiks „Fridays for Future“ soll nun die Stadt Kleve den Klimanotstand ausrufen, fordert die Fridays for Future Gruppe in Kleve. Der Antrag wird am 2. Mai um 16 Uhr im Rathaus Kleve beraten.

Ein Vorstandsmitglied der Fridays for Future Ortsgruppe Kleve hat bei der Stadt den Antrag „Resolution zur Ausrufung des Klimanotstands unterstützen“ eingereicht. In der Anregung wird verlangt, dass die Stadt symbolisch den Notstand ausrufen soll. Damit wird gefordert, den Klimaschutz bei allen Entscheidungen zu berücksichtigen und sich für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens einzusetzen. „Wir wollen dem Klimaschutz mehr Gewicht einräumen und zwar bei allen politischen Entscheidungen“, so Daniel Boßmann van Husen, der Antragssteller aus der Klever Ortsgruppe ist.

Konsequentes Handeln wird gefordert

Alle Maßnahmen, dem Klimawandel entgegenzuwirken, hätten bisher keinen Erfolg gezeigt. Die Wissenschaft prognostiziere verheerende Folgen für die Zivilisation und die Natur auf dem Planeten Erde. Es sei daher dringend erforderlich, auf allen Ebenen von Gesellschaft und Politik zu effizienten und konsequenten Maßnahmen zu greifen, „um die Katastrophe noch aufzuhalten“.

Kleve solle „Farbe bekennen“ und den symbolischen Klimanotstand ausrufen. Bislang hätten dies bundesweit 46 Kommunen bereits getan. In Kleve wird es jetzt erstmals eine Beratung über den Klimanotstand geben: „Der Klimawandel hat längst auch uns erreicht. Es geht um die Rettung unseres Planeten, da kann auch die Kommune in Zukunft ihren Teil beitragen“, so Boßmann van Husen.

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