Coronavirus

Kreis Kleve: Im Schnellimbiss nur noch Speisen zum Mitnehmen

Kreis Kleve: Pommes gibt es bei McDonalds nur noch zum Mitnehmen, eine Imbissbuden-Betreiberin in Goch muss um 15 Uhr schließen.

Kreis Kleve: Pommes gibt es bei McDonalds nur noch zum Mitnehmen, eine Imbissbuden-Betreiberin in Goch muss um 15 Uhr schließen.

Foto: Alexandra Roth / FUNKE Foto Services

Kreis Kleve.  Cafés und Restaurants dürfen wegen des Coronavirus nur bis 15 Uhr auf sein. In der Pommesbude und bei McDonald’s gibt es Essen zum Mitnehmen.

Die Umsetzung des Erlasses der Landesregierung zur Coronakrise in Bezug auf die Gastronomie sorgt für Probleme. Geregelt ist, dass Cafés, Restaurants und Gaststätten unter Auflagen bis 15 Uhr in Betrieb sein dürfen. Wo keine kommunale Extra-Regelung getroffen wurde, gilt vorerst die 15-Uhr-Marke, und die bereitet Probleme.

Eine Imbissstuben-Betreiberin in Goch beklagt sich darüber, dass sie ihren Laden um 15 Uhr schließe und sich niemand an ihre Tische setzen dürfe, bei McDonald’s und anderen größeren Einrichtungen aber bis in die Nacht Betrieb sei. Das könne ja nicht richtig sein.

Bei McDonald’s gibt es Bestellungen nur noch am Drive-In-Schalter

Stadtsprecher Torsten Matenaers erklärt, dass Gaststätten nach 15 Uhr keine Gäste mehr empfangen dürften. „Bei McDonald’s ist der Gastraum geschlossen, man kann nur am Drive-In Bestellungen aufgeben.“ Das bestätigt Wolfgang Hahne, der in Kleve, Emmerich, Isselburg, Bocholt und Borken Fast-Food-Lokale betreibt, seine Tochter Lise-Marie Hahne ist Chefin in Goch und Geldern.

„Wir haben unsere Räume bisher bis 15 Uhr geöffnet, aber es kommen nur wenig Kunden rein. Ab Sonntag, sechs Uhr, werden wir die Gasträume komplett sperren, dann ist nur noch Verkauf über den Drive-In möglich.“

Nur noch Einzelpersonen im Schnellimbiss

Was ist, wenn Jugendliche, die zurzeit nicht zur Schule gehen, in den Imbiss wollen? „Gruppen lassen wir nicht herein, die Leute haben da schon Verständnis“, sagt Wolfgang Hahne. Im Gocher „Heidestübchen“, ein sehr beliebter Groß-Imbiss, passt ein Türsteher auf, dass nur einzelne Kunden an den Tresen kommen, um zu bestelle. Viele Kunden riefen vorher an, damit die Speisen dann schnell entgegengenommen werden könnten.

Aus den Verwaltungen heißt es, dass es zu Beginn der Woche weitere Maßnahmen geben wird. Alle Regelungen könnten nur Erfolg zeigen, wenn die Bürger mitmachten.

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