Gefälschter Brief

Kreis Kleve: Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche

Die Betrüger haben es auf Girocards abgesehen.

Die Betrüger haben es auf Girocards abgesehen.

Foto: Uwe Zucchi / picture alliance / dpa

Kreis Kleve.  In einem gefälschten Bundesbank-Brief fordern Betrüger ältere Menschen zum Versand von Girocard und PIN auf. Die Polizei warnt vor dem Betrug.

Noch hat die Betrugsmasche den Kreis Kleve offenbar nicht erreicht, doch die Kreispolizei warnt eindringlich vor einer neuen List, die Betrüger nutzen: Sie fordern ältere Menschen in einem gefälschten Brief der Bundesbank dazu auf, ihre Girocards sowie die dazugehörige PIN an diverse Anschriften in Frankfurt am Main zu versenden. Angeblich, so der Inhalt des Schreibens, müssten die Girocards neu codiert werden.

Weder Polizei noch Banken fragen nach der PIN

„Die Polizei Kleve warnt dringend davor, derartigen Aufforderungen nachzugeben. Bank- oder Kreditinstitute fordern niemals ihre Kunden zu derartigen Handlungen auf. Die PIN darf nie an Dritte weitergegeben werden, nicht einmal Geldinstitute oder Kreditkartenunternehmen kennen die PIN.“ Weder Amtspersonen, zum Beispiel Polizeibeamte, noch Mitarbeiter von Geldinstituten würden deshalb legal nach der PIN fragen, so die Polizei, die rät: „Im Zweifel wenden Sie sich immer an die Polizei und ziehen eine Vertrauensperson zurate.“

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