Corona

Kreis Kleve: Zehn Soldaten helfen bei Corona-Nachverfolgung

Gesundheitsamt Kreis Kleve,

Gesundheitsamt Kreis Kleve,

Foto: Astrid Hoyer-Holderberg

Kreis Kleve.  Zur Nachverfolgung der Kontakte im Corona-Falle. Manche Kommunen erledigen diesen Check selbst mit Zugriff auf Gesundheitsamt-Datenbank.

Der Kreis Kleve hat die Bundeswehr um Unterstützung gebeten, weil die Kontaktpersonen-Nachverfolgung innerhalb der ersten 48 Stunden nach Bekanntwerden eines positiven Falls – trotz zusätzlich eingestellten Personals und interner Abordnung aus anderen Verwaltungsbereichen – seit wenigen Tagen nicht mehr vollständig gewährleistet werden könne, teilt die Kreisverwaltung mit. Ab Montag, 2. November, werden zehn Soldatinnen und Soldaten das Gesundheitsamt unterstützen.

Zur Nachverfolgung der Kontakte von Corona-Indexfällen hatte der Kreis Kleve bereits in den letzten Monaten Vereinbarungen mit den Städten Kevelaer, Geldern, Goch, Rees und Emmerich getroffen, dass diese die Kontaktpersonen anhand einer Gesundheitsamt-Datenbank selbst erledigen. Gegen Vorwürfe der Verwaltung Kevelaer, dass ihr übers Wochenende keinen Kontakt ins Kreishaus gelang, verwahrt sich Landrat Wolfgang Spreen. Es seien stets Kollegen im Wochenenddienst tätig. Kontaktversuche habe es von beiden Seiten gegeben.

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