Politik

Leiharbeiter: Driessen möchte als Landrat schnell handeln

Peter Driessen möchte Landrat im Kreis Kleve werden.

Peter Driessen möchte Landrat im Kreis Kleve werden.

Foto: FDP Bedburg-Hau

Kleve.  Es sei überhaupt keine Frage, dass der Kreis einen umfassenden Informationsaustausch zwischen den Kommunen organisiert muss, so der Kandidat.

Landratskandidat Peter Driessen erklärt zur Ablehnung einer AG „Leiharbeiter/innen“ im Fachausschuss Gesundheit und Soziales des Kreistages Kleve: „Es geht um Menschenwürde und nicht um Zuständigkeiten.“ Er kritisiert die Ablehnung von Landrat Wolfgang Spreen und der CDU-Kreistagsfraktion Kleve zur Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur Situation der Leiharbeiter in den Grenzkommunen im Kreis Kleve.

„Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein“

„Es ist doch überhaupt keine Frage, dass der Kreis Kleve die richtige Stelle ist, um eine feste Möglichkeit für einen regelmäßigen und umfassenden Informationsaustausch über die Aktivitäten der Kommunen beim Thema Leiharbeiter zu gewährleisten. Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein“, so der Landratskandidat, der von SPD, Bündnis 90/ Die Grünen, FDP und den Freien Wählern im Kreis Kleve unterstützt wird.

Driessen möchte bis zum Jahresende eine Arbeitsgruppe einsetzen

„Der Landrat kann und muss die Bürgermeister/innen bei diesem Thema unterstützen. Diese Unterstützung verweigert Landrat Spreen jetzt leider noch. Ich jedenfalls werde, wenn die Wähler/innen im Kreis Kleve mir am 13, September 2020 als Landrat das Vertrauen schenken, eine solche Arbeitsgruppe bis Jahresende 2020 installieren, denn ich bin sicher, dass das Thema „Menschenwürdige Arbeits- und Wohnbedingungen von Leiharbeiter/innen in den Grenzkommunen“ Politik und Verwaltung noch länger beschäftigen wird“.

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