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„Made in Kleve“ hat „fast schon Fernsehcharakter“

Die Macher von „Made in Kleve“, vorn im Bild William Megill, Professor an der Hochschule Rhein-Waal, mit dem Elektro-Rennwagen

Die Macher von „Made in Kleve“, vorn im Bild William Megill, Professor an der Hochschule Rhein-Waal, mit dem Elektro-Rennwagen

Foto: Andreas Daams / NRZ

Kleve.  Zum Jahresrückblick „Made in Kleve“ am 5. Dezember kommt unter anderem Ex-DSDS-Kandidat Lukas Kepser. Karten gibt’s ab 18. September.

Rolf Hoffmann war schon vor 13 Jahren mit dabei. Er ist einer der Gründungsväter von „Made in Kleve“, dem regionalen Jahresüberblick mit Showelementen und Interviews. Ende des Monats zieht sich der bisherige Geschäftsführer der Klever Stadtwerke aus allen Ämtern zurück, auch aus dem Organisationsteam. „Dass ‚Made in Kleve‘ ein solcher Erfolg wird, haben wir damals nicht gedacht“, erinnert er sich.

Lukas Kepser erzählt von seinen Erlebnissen bei DSDS

Am Donnerstag, 5. Dezember, steigt die Veranstaltung in der Stadthalle nun zum zwölften Mal. André Budde vom Redaktionsteam hat zehn Gesprächspartner für Moderatorin Steffi Neu eingeladen, darunter eine Familie. Um wen es sich bei den Gästen handelt, ist noch geheim. Bekannt ist allerdings, dass Lukas Kepser von seinen Erlebnissen bei „Deutschland sucht den Superstar“ berichten wird. Gemeinsam mit seinem Kompagnon Nick Feretti wird er auch für ein musikalisches Highlight sorgen.

Einen Gast bei „Made in Kleve“ haben die Organisatoren immerhin gleich schon zum Pressegespräch mitgebracht. William Megill, Professor an der Hochschule Rhein-Waal, wird den Elektro-Rennwagen vorstellen, den Studenten der Hochschule gebaut haben. „Das Projekt läuft schon einige Jahre“, berichtet er, „aber nun werden wir fertig.“ Ziel ist es, mit dem Auto an den „Formula Student“ teilzunehmen, einer internationalen Meisterschaft für Elektroautos aus dem Hochschulbereich. Megill ist langjährigen Besuchern von „Made in Kleve“ übrigens kein Unbekannter. 2017 präsentierte er bei der Show ein U-Boot. Als „Daniel Düsentrieb von Kleve“ bezeichnet ihn Moderatorin Steffi Neu.

Was in Kleve so alles gemacht wird

Für Wilfried Röth von der Sparkasse Rhein-Maas, die das Event gemeinsam mit dem Presseclub Kleve veranstaltet, ist das Elektroauto-Projekt von Megill ein Beweis dafür, was in Kleve so alles gemacht wird. „Die Hochschule entwickelt das Gerät, der Strom kommt von den Stadtwerken, und wenn es in Serie geht, wird die Sparkasse es finanzieren“, schmunzelt er.

Während das Konzept der Veranstaltung gleich bleibt, ändert sich der Rahmen ein wenig. Statt auf einen Düsseldorfer Anbieter von Veranstaltungstechnik setzen die Organisatoren nun auf einen lokalen Anbieter. „Magic Sound“ aus Goch wird ganz neue Licht- und Tontechnik mitbringen, darunter eine große LED-Leinwand, so dass man auch von ganz hinten alles genau verfolgen kann. „Man kann die Veranstaltung auch auf Facebook verfolgen oder am nächsten Tag nachschauen“, sagt André Budde. „Das hat fast schon Fernsehcharakter.“

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