Rees/Emmerich.

Mehr Schüler ohne Abschluss

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Rees/Emmerich. Erfreulicherweise sinken in ganz NRW die Zahlen der Schülerinnen und Schüler ohne Abschluss. Nur in Rees und Emmerich ist das nicht der Fall. „Hier ist die Zahl der Schulabgänger ohne einen Abschluss sogar erheblich gestiegen, wie vor einigen Tagen in der NRZ zu lesen war“, so SPD-Ortvereinsvorsitzender und Schulausschussvorsitzender Karl van Uem. Wie auch die GEW kritisiert die Reeser SPD-Fraktion die Politik des Stillhaltens und Ausharrens, die in Rees derzeit in puncto Schule vorherrscht. „Hätte man wie in anderen Kommunen auch bei uns eine Sekundarschule eingerichtet, wären uns diese erschreckenden Zahlen erspart geblieben,“ sagt van Uem.

Die SPD in Rees fordert die Einführung einer Sekundarschule schon lange. Van Uem: „Durch längeres gemeinsames Lernen von der fünften bis zur zehnten Klasse bleibe so schnell kein Kind auf der Strecke, da in einem differenzierten Unterrichtsangebot individuell auf Stärken und Schwächen der Kinder eingegangen wird.“ Eine frühe Aufteilung und Entscheidung für oder gegen eine Schulform würde sich dann zu Gunsten der individuellen Entwicklung des Kindes erübrigen, ist van Uem überzeugt. Daher hält die Reeser SPD eine Sekundarschule als richtige Entscheidung, um Bildungswege nicht schon vorzeitig zu begrenzen, sondern so lange es geht offen halten zu können, damit alle Schülerinnen und Schüler die Chance auf die beste Bildung hätten.

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