Afrika-Hilfe

Mit pro dogbo durchs Klever Jahr 2020

Matthias Hintzen, Kathrin Verhoeven, Daniel Giebels, Walter van Briel und Mechtild Winkels präsentierten den neuen Kalender von Pro dogbo.

Matthias Hintzen, Kathrin Verhoeven, Daniel Giebels, Walter van Briel und Mechtild Winkels präsentierten den neuen Kalender von Pro dogbo.

Foto: Foto: Anke Gellert-Helpenstein

Kleve.  Vorgestellt wurde das in einer Auflage von rund 300 Stück verlegte Druckwerk vom engagierten Klever Team des gemeinnützigen Vereins pro dogbo.

„Träumen heißt: durch den Horizont blicken“ – mit diesem afrikanischen Spruch und Landschaftsfoto wird die letzte Oktoberwoche im Jahr 2020 begrüßt. Zumindest im pro dogbo-Kalender für das neue Jahr. Vorgestellt wurde das in einer Auflage von rund 300 Stück verlegte Druckwerk vom engagierten Klever Team des gemeinnützigen Vereins pro dogbo jetzt in der letzten Oktoberwoche diesen Jahres in der Klever Buchhandlung Hintzen, die den Wandkalender auch für 15 Euro zum Verkauf bereit hält. Geld, dass zu 100 Prozent dem Verein für die Projekte im westafrikanischen Bénin zugute kommt.

Aussagekräftige Fotos mit dazu passenden Sprüchen aus Afrika

Der mit aussagekräftigen Fotos und dazu passenden Sprüchen aus Afrika und aller Welt geschmückte Kalender zeigt die Projektarbeit in Dogbo und „Fotos berichten manchmal viel mehr, als es Zahlen oder Artikel tun könnten“, freut sich auch der Klever Projektgründer Klaus van Briel im Vorwort zum Werk. Die Fotos zeigen, dass die Bildungsarbeit von pro dogbo e.V. fassbare Ergebnisse hervorbringt und gibt den Menschen, die davon profitieren, ein Gesicht. Pro dogbo e.V. ist eine gemeinnützig anerkannte Organisation mit Sitz in Kleve. Gegründet wurde pro dogbo (unter dem Namen Projekt Maison Dogbo) im Jahr 2002 durch Klaus von Briel. Im Jahr 2005 wurde der Name dann in pro dogbo geändert. Das Motto erklärt die Aufgaben des Projekts: „Stärken. Bilden. Begleiten.“ Soll heißen: Der Schwerpunkt liegt bei Schul- und Ausbildungshilfen in der Gemeinde Dogbo, Bénin.

Eine Bildungs- und Ausbildungs-Initiative

„Pro dogbo ist kurz gesagt eine Bildungs- und Ausbildungs-Initiative, die den jungen Leuten auch nach der Schulausbildung eine berufliche Zukunft durch die Ausbildung in der eigenen Bäckerei, KFZ- und Metallwerkstatt bietet“, erklärt es der zweite Vorsitzende von pro dogbo, Daniel Giebels.

„60 Jugendliche werden vor Ort geschult/ausgebildet und weitere 20 leben auch in den Wohnstätten des Projekts. Der Verein zahlt das Schulgeld für rund 150 junge Leute“, ergänzt Geschäftsführerin Mechtild Winkels. „Alles finanziert über Spenden, Aktionen und den Verkauf des Kalenders.“ Apropos Kalender: Es wird, so schätzt es Walter van Briel, wohl bereits der 15. oder 16. sein, den er für die Projektarbeit seines Sohnes und des Vereins jetzt mit der Hilfe seiner Enkelin Kathrin Verhoeven erstellt hat. Erhältlich ist der Kalender nicht nur in der Buchhandlung Hintzen, sondern auch im Kolpinghaus und bei Familie van Briel sowie über schriftliche Bestellung per Mail.

Eine Art „Schüleraustausch“ zwischen Benin und Kleve

Auch auf ein neues Projekt in 2020 machte der zweite Vorsitzende Giebels aufmerksam: Ein Förderprogramm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und Entwicklung macht eine Art „Schüleraustausch“ möglich. Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und maximal 30 Jahren können für wenig Geld (da das BMZ es fördert) im kommenden Jahr am Austauschprogramms mit machen. Das Programm orientiert sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen der UNO. Konkret stehen hier für pro dogbo die Schwerpunkte „Erneuerbare Energien“, „Klimawandel“, „Leben auf dem Land“ und „Qualitative Bildung“ im Zentrum des Austauschs.

Infos gibt’s auch dazu im Netz unter pro-dogbo.com.

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