Geschichtsbetrachtung

Neue Broschüre zu den Gocher Denkmälern erschienen

Theo Aymans (Heimatverein), Doris Mott (Untere Denkmalbehörde) und Rüdiger Wenzel (Stadtmarketing) präsentieren die neue Broschüre vor dem Haus zu den Fünf Ringen.

Theo Aymans (Heimatverein), Doris Mott (Untere Denkmalbehörde) und Rüdiger Wenzel (Stadtmarketing) präsentieren die neue Broschüre vor dem Haus zu den Fünf Ringen.

Foto: Stadt Goch/Torsten Matenaers

Goch.   Stadt und Heimatverein haben gemeinsam eine neue Broschüre herausgebracht, die 41 Denkmäler in Goch mit Fotos und Texten beschreibt.

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Die Bomben des Zweiten Weltkriegs haben der Stadt Goch viel von ihrer sichtbaren Geschichte genommen. Dennoch zeugen heute noch 150 Denkmäler von der Vergangenheit. Auf einen Teil davon wirft eine neue Broschüre mit dem Titel „Historische Spuren einer Stadt“, die in Zusammenarbeit von Stadt und Heimatverein entstanden ist, einen zusammenfassenden Blick. Das Heft, kostenlos bei der Tourist Info im Rathaus erhältlich und als Download auf www.goch.de verfügbar, ist rechtzeitig vor dem Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September, erschienen und beschreibt mit Bild und Text 41 ausgewählte Denkmäler in Goch.

Denkmäler in der Innenstadt und in den Ortsteilen

Neben Geschichte und Architektur der bekanntesten Gocher Wahrzeichen in der Innenstadt wie dem Steintor, dem Haus zu den Fünf Ringen und der Susmühle widmet sich die Broschüre auch einigen Denkmälern in den Ortsteilen. So erfährt der Leser beispielsweise, welche Teile der gotischen Anlage im Collegium Augustinianum Gaesdonck in Hülm heute noch erhalten sind, oder warum die 1973 eingeweihte Pfarrkirche St. Martinus in Pfalzdorf auf den zweiten Blick auf eine deutliche längere Geschichte zurückschauen kann. Auf zwei Übersichtskarten sind die Denkmäler in der Innenstadt und in den Ortsteilen eingezeichnet und so auch für Ortsunkundige leicht zu finden.

Nach einigen Jahren Pause, in denen in Goch nur das Kloster Graefenthal und die Ostkirche beim Tag des offenen Denkmals mitmachten, lassen sich seit 2016 auf Initiative des Heimatvereins wieder deutlich mehr historische Orte beim bundesweiten Aktionstag besichtigen.

Informationen auf 43 Seiten

„Unser Fernziel war aber immer, nicht nur den Denkmaltag zu feiern, sondern den Gochern, Kreis Klevern und Touristen auch darüber hinaus die Denkmäler in der Stadt ins Bewusstsein zu rufen“, sagt Theo Aymans. Der Beisitzer hat für den Heimatverein die Arbeit an der neuen Broschüre federführend begleitet.

Die Grundlage des 43 Seiten starken Heftes bildet die kleinere Broschüre „Macht und Pracht“ (so lautete das Motto des Tages des offenen Denkmals) aus dem vergangenen Jahr, die bereits kurze Beschreibungen beinhaltete. „Wir haben sie nun in Fleißarbeit erweitert, um den Charakter und die Besonderheiten der ausgewählten Denkmäler darzustellen“, stellt Aymans fest. „In der Zukunft kann die Broschüre noch weiter ergänzt werden. Wir wollen jetzt aber erst einmal sehen, wie sie angenommen wird.“

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