Neue Quartierspläne für Weeze

Weeze.   Für Weeze sei das Katharinen-Quartier die „Eingangstür des Zentrums“, sagte der Bauausschussvorsitzender Guido Gleißner. Entsprechend groß war das Interesse an den Plänen zur Neugestaltung dieses fast 4000 Quadratmeter großen Areals, auf dem einst das Hochhaus stand. Die Architekturbüros Hülsmann, Thieme, Minor aus Kleve und Mico Projekt aus Weeze stellten der Politik jetzt ihre Entwürfe zur Quartiersentwicklung vor.

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Für Weeze sei das Katharinen-Quartier die „Eingangstür des Zentrums“, sagte der Bauausschussvorsitzender Guido Gleißner. Entsprechend groß war das Interesse an den Plänen zur Neugestaltung dieses fast 4000 Quadratmeter großen Areals, auf dem einst das Hochhaus stand. Die Architekturbüros Hülsmann, Thieme, Minor aus Kleve und Mico Projekt aus Weeze stellten der Politik jetzt ihre Entwürfe zur Quartiersentwicklung vor.

Entschieden wurde am Montagabend noch nichts. Die Fraktionen nehmen die Entwürfe zur Beratung mit. „Wir wollen das aber nicht auf die lange Bank schieben“, so Guido Gleißner. Denn schließlich werde bereits seit vielen Jahren über die Entwicklung an der Katharinenstraße gesprochen.

26 Wohnungen

Zur Bebauung steht jetzt erst einmal nur der nördliche Teil des Areals an. Der Südteil soll später in Angriff genommen werden, er umfasst 4000 Quadratmeter. Es gibt bereits einen Interessenten, der hier ein Bürogebäude errichten möchte.

Die Klever Architekten Hülsmann, Thieme, Minor planten im Auftrag des niederländischen Investors Van Wijnen, der gerne insgesamt 26 Wohnungen errichten möchte. Vorgestellt wurden drei Wohnhäuser, die zweigeschossig gebaut werden, allerdings auch noch ein Staffelgeschoss besitzen, was de facto auf ein dreigeschossiges Gebäude hinausläuft. Architekt Hülsmann erklärte, dass die Dächer begrünt werden, um eine entsprechende Kühlung zu erzielen und dass die Wohnungen zwischen 44 und 90 Quadratmeter groß sind. Die Häuser sollen verklinkter werden. Allerdings könne man bei der Farbe des Klinikers noch variieren.

Eine ähnliche Bebauung plant auch das Weezer Architekturbüro „Mico Projekt“. Die Architektin plant drei identische Gebäude, die Wohnungen sollen möglichst in Süd-West-Lage ausgerichtet sein. Ein Gebäude soll als Büro-Haus genutzt werden. „Mico Projekt“ möchte das Haus selbst beziehen, da in den vergangenen Jahren der Mitarbeiterstamm von vier auf 15 Personen gewachsen sei und man eine neue Unterkunft benötige. In den beiden Stadthäusern sollen Wohnungen in einer Größe zwischen 65 und 95 Quadratmeter angeboten werden.

Hohe Nachfrage

Bürgermeister Ulrich Francken wünscht sich eine zügige Entscheidung. Denn die Nachfrage nach Wohnraum sei auch in Weeze hoch. Gerade ältere Menschen ziehen aus ihren Einfamilienhäusern gerne in zentrumsnahe Wohnungen.

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