Parookaville 2019

Parookaville 2019 heißt in Bewegung bleiben

Platz und Überblick gab es auf den extra aufgeschütteten Hängen hinter den 45.000 Zuschauern am Ende der Mainstage.

Platz und Überblick gab es auf den extra aufgeschütteten Hängen hinter den 45.000 Zuschauern am Ende der Mainstage.

Foto: Astrid Hoyer-Holderberg

Weeze.  Am Samstagnachmittag gab es erst einen Wolkenbruch und dann Sonne pur. In Parookaville in Weeze haben Profi-Meteorologen den Himmel im Blick.

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Die Sonnencreme wurde dann doch noch gebraucht beim Festival Parookaville 2019. Am Samstagabend und Sonntag zeigte sich der Niederrhein den 85.000 Zeit-Bürgern von der herrlichsten Seite. Der Donnerstag und Freitag waren verhangen, für Samstag hing ein Gewitter in der Luft.

„Wir haben zwei professionelle Meteorologen beauftragt, die uns die aktuellen Wetterdaten geben“, sagte Bernd Dicks, Mitorganisator des Festivals, der NRZ. „Die gucken tatsächlich sogar einfach in den Himmel“, um die technischen Daten durch Erfahrung zu ergänzen. „Wir hatten auch Jörg Kachelmann angefragt, der hatte aber keine Zeit“, sagte Dicks.

Der Hobby-Wettergott vom Niederrhein, Hubert Reyers, hatte für Samstagmittag „ungerecht verteilte“ Regengüsse vorher gesagt. Prompt ging ein Wolkenbruch über der Stadt Parookaville nieder, eine Viertelstunde lang. Wer nicht im Regenguss tanzen wollte, rannte in die Bunker voll Musik.

Die extra verlegte Dränage vor der Hauptbühne erfüllte ihre große Aufgabe hervorragend und entzog der Wiese das Wasser. Die Sonne strahlte dann bis in den stimmungsvollen Sonnenuntergang. Parookaville heißt sowieso, in Bewegung bleiben. An elf Bühnen tobte der Wahnsinn, im Desert Valley schaukelten die Bürger Kindheitsträumen hinterher oder ließen sich mit 120 Stundenkilometern auf dem „Propeller V-Maxx“ schleudern.

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