Fahndungs- und Kontrolltag

Polizei kontrollierte im Nordkreis Kleve über 1000 Fahrzeuge

Die Polizei kontrollierte knapp 700 Personen.

Die Polizei kontrollierte knapp 700 Personen.

Foto: Andreas Bartel

Kreis Kleve.   Beim landesweiten Fahndungs- und Kontrolltag stand die Polizei an vier Grenzübergängen. Ein Autofahrer ließ die Beamten verdutzt gucken.

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Die Polizei hat am Mittwoch, 16. Mai, eine Vielzahl von Kontrollen im Rahmen des landesweiten integrativen Fahndungs- und Kontrolltages durchgeführt. Hierzu richteten die Beamten zwischen 15 und 22 Uhr an vier Grenzübergängen im Nordkreis Kontrollstellen ein.

Zu den Zielen der Aktion gehörten laut der Polizei eine sichtbare Präsenz, die Erhöhung des Fahndungs- und Kontrolldrucks auf potenzielle Straftäter, die Bekämpfung von Straftaten, insbesondere im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität, und die konsequente Verfolgung von Verkehrsverstößen. Unterstützt wurde die Klever Polizei durch Beamtinnen und Beamten der Einsatzhundertschaft aus Duisburg, des Bundesgrenzschutzes und des Zolls. Zur Observation verdächtiger Fahrzeug- und Personenbewegungen waren auch Beamte in zivil unterwegs.

33 Fahrzeug wiesen Mängel auf

Die Polizei kontrollierte mehr als 1000 Fahrzeuge und knapp 700 Personen. Insgesamt waren 110 Autofahrer zu schnell, 33 Fahrzeuge wiesen Mängel auf. Drei Fahrzeuge wurden wegen Verstöße gegen die Ladungsbestimmungen angehalten.

Bei zehn Fahrern besteht der Verdacht, dass sie unter Drogeneinfluss gefahren sind. Hier wurden Blutproben angeordnet. Die Beamtinnen und Beamten stellten in weiteren fünf Fällen geringe Mengen Rauschgift sowie eine erlaubnispflichtige Schusswaffe sicher.

Ein druckfrischer tschechischer Führerschein

„Ein besonders findiger Autofahrer, dem seine bulgarische Fahrerlaubnis bereits entzogen worden war, zeigte den verdutzten Polizisten einen druckfrischen tschechischen Führerschein“, berichtet die Polizei. „Diesen durfte er aber dann auch gleich abgeben und musste zu Fuß weitergehen.“

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