Konzertprogramm

Prall gefüllte Konzertprogramm in Kleve

Das Stuttgarter Kammerorchester findet am 15. November den Weg nach Kleve.

Foto: Reiner Pfisterer

Das Stuttgarter Kammerorchester findet am 15. November den Weg nach Kleve. Foto: Reiner Pfisterer

Kleve.   Die Klever Reihenkonzerte versprechen wieder prachtvolle Musik. Sogar die „King’s Singers“ kommen auf ihrer Jubiläumstour nach Kleve

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Was gehört alles in eine gute Konzertreihe hinein? Als Planer muss man sich da Gedanken machen. „Man braucht ein Orchester, ein Quartett, namhafte Solisten, Kammermusik, Vokalisten, vielleicht auch mal einen Sprecher“, fasst Sigrun Hintzen ihre Sicht zusammen. Was so theoretisch klingt, hat sie mit ein paar Paukenschlägen in die Praxis umgesetzt. In der kommenden Saison der Klever Reihenkonzerte sind beispielsweise die King’s Singers zu Gast, jenes weltberühmte Männerensemble, das mühelos die bedeutendsten Konzertsäle der Welt füllt (11. Oktober).

Oder der Schauspieler Dominique Horwitz gemeinsam mit dem Signum Quartett bei einem spektakulären Programm, das Texte von Franz Kafka mit Musik von Debussy bis Schostakowitsch zusammenbringt (18. September). „Das Programm ist regelrecht durchkomponiert“, freut sich Sigrun Hintzen schon jetzt. Das Stuttgarter Kammerorchester findet endlich wieder einmal den Weg nach Kleve (15. November), ebenso wie das Bayerische Kammerorchester (9. April).

Ungewöhnliche Klänge

Mit Fabian Müller wird am 19. März ein junger, bereits mehrfach preisgekrönter Pianist die Bühne der Stadthalle betreten. Ein reines Klavierprogramm mit Ravel, Messiaen, Bartok, Brahms und Beethoven – das gab es auch lange nicht mehr. Selbstverständlich wird es auch ein Konzert mit alter Musik geben, wenn am 4. Dezember das Ensemble Prisma auftritt. Eine eher ungewöhnliche Besetzung kommt am 15. Januar mit Elbtonal Percussion und zwei Pianistinnen nach Kleve. Und ein Saxophone-Quintett mit Klavier und Sprecher hört man auch nicht allzu oft (14. Mai).

Neben der „großen“ Reihe gibt es wie immer die „kleine“, besondere. Hier begegnet man unter anderem Preisträgern der größten deutscher Musikwettbewerbe, witzigen und spannenden Programmen, ungewöhnlichen Klängen – und Kinderliedern. Ein Mitmachkonzert am 10. März für alle und am darauffolgenden Montagmorgen noch einmal für Grundschulklassen poliert einen der größten musikalischen Schätze auf, die wir haben – von „Weißt du, wieviel Sternlein stehen“ bis zu „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“.

Karten jetzt im Vorverkauf

Flyer mit einer Übersicht über alle Konzerte und die Klever Kulturprogramme liegen an den bekannten Stellen aus und sind im Internet auf der Homepage der Stadt abrufbar. Konzertkarten kann man erstmals nun auch im Internet bestellen. Und weil die Karten für Einzelkonzerte der Reihenkonzerte um zwei Euro teurer werden, lohnen sich Abos nun besonders. Denn die Abo-Preise bleiben konstant.

„Lag der Vorteil bei einem Abo vorher bei zehn Prozent, hat man jetzt eine Ersparnis von 20 Prozent“, sagt Sigrun Hintzen. Und da Abos übertragbar sind, könnte diese Maßnahme doch einige Besucher motivieren. Weiterhin gibt es das kostenlose Kinder-Mitnahme-Abo, bei dem Abonnenten einen kostenlosen Kinderplatz hinzu buchen können. Man kann auch Gutscheine zum Verschenken erwerben, die dann für beliebige Konzertkarten eingetauscht werden können.

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