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Rock am Kreis startet in Kranenburg wieder durch

Das Organisationsteam mit Bandvertretern freut sich auf die vierte Auflage des Festivals in Kranenburg: Rock am Kreis

Foto: Anke Gellert-Helpenstein

Das Organisationsteam mit Bandvertretern freut sich auf die vierte Auflage des Festivals in Kranenburg: Rock am Kreis Foto: Anke Gellert-Helpenstein

Kranenburg.   Die vierte Auflage des Kranenburger Festivals steigt auf der Festwiese am Kreisverkehr am Samstag, 16. Juni. Sieben Bands sind dabei.

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Einen Ritterschlag der besonderen Art gab’s jetzt bei der Vorstellung des Programms für das vierte Festival „Rock am Kreis“, das am Sonntag, 16. Juni, ab 16 Uhr in Kranenburg steigt. „Drei Termine müssen in der Vita einer Rockband stehen“, verriet Andreas Pesch, Sänger der Gruppe Phonic, „ein Auftritt an der Klever Schwanenburg, einer beim Dorfrock in Schottheide und einer beim Festival ‘Rock am Kreis’ in Kranenburg.“

Phonic hat’s schon weit gebracht, spielte auf der Schwanenburg, Schottheide „kommt noch“ und Rock am Kreis steht! Dafür hat die Gocher Band sogar einen ihrer persönlichen „Traditionstermine“, nämlich ein Konzert im Stadtpark Goch, abgesagt. „Zeitgleich – und da war uns jetzt wichtiger, beim Rock am Kreis dabei zu sein.“

Auftrittschance für regionale Rockbands

So wie vielen anderen Bands auch. Aber mit Phonic haben es nur sieben Bands geschafft. „Die anderen kriegten eine Absage“, verrät Frauke Verhoeven, Vereinsmitglied beim engagierten Kranenburger Verein „Rock am Kreis Kranenburg 2012 e.V.“

Der Verein hatte es sich schon bei der Premiere zur Aufgabe gemacht, in erster Linie regionalen Rockbands eine Auftrittschance zu geben. „Diesmal erreichten uns aber viele Bewerbungen auch von außerhalb“, ergänzt Susanne Peters, ebenfalls Vereinsmitglied und beim Organisationsteam. Sie selbst singt sogar bei der Band „6/45 a day“ mit. Eine Lehrerband aus Kleve und Goch, die sich aus Pädagogen des Berufskollegs zusammen setzt.

Unter fünf Bands erstmals niederländische dabei

Bei freiem Eintritt spielen auf zwei Bühnen am Festivalgelände vis-a-vis der Gaststätte Haus Hünnekes an der Kranenburger Straße außerdem Killjoy (vier Kranenburger Jungs – sie sind von Anfang an dabei und gehören zum festen Programm), Metal Inc.(aus Kleve) und Ted Basement Connection. Außerdem – die Grenznähe macht’s möglich – sind erstmals zwei niederländische Bands dabei: „George & Thijs“ sowie „de Grens“. Jede Band wird rund 50 Minuten für rockige Stimmung sorgen.

Für die Pausen haben sich die Organisatoren auch etwas ausgedacht und die „Nijmeegse Postharmonie“ gewinnen können, die das Publikum unterhalten wird. Zwar steht und fällt ein Open-Air-Festival wie „Rock am Kreis“ mit gutem Wetter, aber alle sind da optimistisch. Schließlich hat auch in der Vergangenheit der ein oder andere Schauer die Zuhörer nicht fern gehalten.

„Es sind so rund 1500 bis 2000 Besucher, die bei den vorherigen Festivals dabei waren“, freut sich Frauke Verhoeven über den großen Zuspruch. Da der Eintritt frei ist, spielen auch die Bands erst einmal ehrenamtlich! Erst wenn der „Kassensturz“ zum Schluss (eventuelle Erlöse aus der Bewirtung/Getränke) es zulassen, könnte ein kleines Honorar dabei heraus springen. „Überhaupt lief diese Veranstaltung nicht ohne unsere Ehrenamtlichen“, weiß Frauke Verhoeven.

Immerhin arbeiten über 50 ehrenamtliche Männer und Frauen hinter und vor den Kulissen, bei den Vorbereitungen, auf dem Festival selbst und hinterher, um Rock am Kreis auf die Beine zu stellen. Mit dabei auch die Malteser, die das Event unterstützen.

Campen ist am Veranstaltungsort erlaubt

Wer am 16. Juni ab 16 Uhr das Festivalgelände besucht, der kann zu Hause die Küche kalt lassen. Festwirt ist Thimo Kreusch, der für das leibliche Wohl der Gäste sorgt. Wer das Festival ‘Rock am Kreis’ ohne Heimfahrt genießen möchte, der kann (wie in den Jahren zuvor auch) auf einem abgetrennten Teil der Festwiese campen.

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