Circus Busch

Die Scholl-Brüder sind springende Hingucker beim Zirkus

Die Brüder Scholl üben ihre Tricks auf dem Trampolin auf dem Parkplatz am Spoykanal.

Die Brüder Scholl üben ihre Tricks auf dem Trampolin auf dem Parkplatz am Spoykanal.

Foto: Anke Gellert-Helpenstein

Kleve.   Circus Busch gastiert über eine Woche lang bis zum 21. April in Kleve. NRZ verloste Karten. Buntes Programm trotz gesundheitlicher Ausfälle.

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Sie sind Hingucker, keine Frage. Die Schollbrüder mit Alfred (18) und Rene (30) an der Spitze. Bereits beim Fernseh-Supertalent räumten sie zu viert 2016 tüchtig ab und belegten den dritten Platz im Finale. Dahin waren sie im wahrsten Sinne des Wortes gehüpft, denn das Trampolin ist das sportliche Zuhause der durchtrainierten Artisten. Am Donnerstag, 12. April, stehen sie in Kleve am Spoykanal im Mittelpunkt, wenn der Circus Busch mit Direktor Hardy Scholl dort für 17 Uhr zur familienfreundlichen Premierevorstellung einlädt. In abgespeckter Form, denn zwei weitere Schollbrüder (Cousins), die beim Supertalent dabei waren, haben ein anderes Engagement übernommen. Einen Platz davon füllt ein jugendlicher Nachwuchsstar.

Eine große Show-Familie

Leicht hat es der Circus nicht, weiß die Crew beim Aufbau am Dienstag zu erzählen. „Aber wir wollen während der Show mit den Klevern zu einer großen Familie zusammen wachsen“ wünschen sich alle. Das Circuszelt ist mit bequemen Einzelsitzen ausgestattet – für 600 Personen. Die Besucher erwartet ein kurzweiliges Programm mit Artistik, Live-Musik, Clownerie und auch Pony-Nummer. Die NRZ hatte zur Premiere zahlreiche Karten verlost. Glückwunsch den Gewinnern.

Tiere hatte Circus Busch sonst mehr zu bieten. Aber Marilyn Zinnecker, die eigentlich die „Hohe Schule“ zu Pferd zeigt, kann in Kleve nicht auftreten, weil sie sich beim Training eine Beinverletzung zugezogen hat. Damit entfällt auch der Auftritt der Kamele im Manegenrund, weil beide Nummern sonst zusammen gezeigt werden.

Kamele weiden vorerst in Kalkar

Apropos Kamele: Wildtierverbote, die einige Städte verhängt haben, machen zu schaffen: Busch selbst durfte die Kamele, die gar keine „Wildtiere“ sind, sondern „Arbeitstiere“, bereits zu einigen Städten gar nicht mitnehmen. Weil ihre Nummer in Kleve nun auch ausfallen muss, fanden sie Unterkunft im befreundeten Circus, der auf dem Gelände des Wunderlands Kalkar gastiert. Auch Natascha Frank ist in Kleve nicht dabei, weil sie Nachwuchs erwartet. Verständlich, dass sie da nicht mit ungesicherten Tricks an seidenen Tüchern punkten kann.

Aber kurzweilige Action und ein buntes Programm verspricht die Circus-Crew dennoch. So zeigen u.a. die acht Ponys zahlreiche Figuren wie Pirouetten und Fächer. Das „Duo Silverstars“ turnt hoch unter der Zirkuskuppel am Trapez und der junge Jongleur Alfred zeigt mit Feuerfackeln, Bällen und Kegeln, was er kann. „Peppina“, die Clownesse, hat zwischen den einzelnen Nummern immer den passenden Spaß auf Lager.

Und die eingangs beschriebenen Scholl-Brüder muss man gesehen haben. Ihre Luftnummer auf dem Trampolin lässt sicherlich vielen das Blut in den Adern gefrieren.

>> DIE VORSTELLUNGSZEITEN

Busch gastiert bis Samstag, 21. April, auf dem Festplatz am Spoykanal. Vorstellungen sind donnerstags und montags um 17 Uhr, freitags und samstags um 16 und 19.30 Uhr sowie am Sonntag um 11 und 14 Uhr.

Auch am letzten Gastspieltag in Kleve, am Samstag, 21. April, findet noch eine Vorstellung um 14 Uhr statt. Am Donnerstag (12. April) ist um 17 Uhr Premierenvorstellung. Auch nächste Woche Donnerstag lädt der Circus Busch zur großen Familienvorstellung ein. Dann kosten alle Plätze zehn Euro (Loge 15 Euro). Tickets unter 0174 3618477.

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