Polizei

Wildschwein ausgewichen: Autofahrer aus Kleve im Krankenhaus

Ein Autofahrer aus Kleve ist Ausweichmanöver vor einem Wildschwein schwer verunfallt. Die Polizei warnt Autofahrer. (Symbolbild)

Ein Autofahrer aus Kleve ist Ausweichmanöver vor einem Wildschwein schwer verunfallt. Die Polizei warnt Autofahrer. (Symbolbild)

Foto: Lino Mirgeler / dpa

Kleve.  Ein Autofahrer aus Kleve weicht einem Wildschwein aus und überschlägt sich mit seinem Wagen. Die Polizei warnt eindringlich vor Wildwechsel.

Die Polizei im Kreis Kleve warnt nach einem aktuellen Vorfall vor Wildwechsel in der Region: Bereits am Freitagmorgen (20. November) musste ein Autofahrer aus Kleve in das Krankenhaus gebracht werden, nachdem er einem Wildschwein ausgewichen war.

Der Mann war nach Angaben der Polizei gegen 6.30 Uhr mit seinem Wagen auf der Grunewaldstraße in Fahrtrichtung Kleve aus zunächst ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt.

Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Toyota des 56-Jährigen und blieb mit Totalschaden auf dem Dach liegen. Den Rettungskräften berichtete er, dass er einem Wildschwein ausgewichen sei. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Grunewaldstraße gesperrt werden.

Derzeit kommt es insbesondere in ländlichen Regionen vermehrt zu Wildwechsel , warnt die Polizei. Manche Tierarten wie Rehe oder Wildschweine sind besonders in der Dämmerung aktiv und stellen aufgrund ihrer Größe häufig eine besondere Gefahr im Straßenverkehr dar.

Wildwechsel: Polizei gibt diese Hinweise

„Wo ein Tier ist, sind häufig mehrere“, mahnt die Polizei. „Selbst wenn ein Tier nur am Straßenrand steht oder bereits die Fahrbahn gequert hat, müssen Sie immer damit rechnen, dass es Nachzügler gibt, die plötzlich auftauchen.“

Die Polizei weiter: „Wenn sich ein Unfall nicht mehr vermeiden lässt, halten Sie das Lenkrad fest, bremsen Sie ab und lenken Sie geradeaus. Ein Ausweichmanöver vergrößert häufig die Gefahr und endet nicht selten in einem Straßengraben oder an einem Baum.“ Abblenden und hupen könnten außerdem helfen, Tiere zu verscheuchen.

Wenn es zum Unfall gekommen sein sollte , gibt die Polizei diese Hinweise : „Schalten Sie das Warnblinklicht ein und sichern Sie die Unfallstelle. Informieren Sie die Polizei und bei verletzten Personen einen Rettungswagen und leisten Sie erste Hilfe. Wird ein Tier bei dem Unfall nur verletzt, informieren Sie die Polizei darüber.“ Verletzte Tiere sollten keinesfalls angefasst oder verfolgt werden.

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