Verkehrserziehung

Sicher zur Grundschule und zurück – auch in Kleve

Viel Spaß hatte das Kellener Kinderzentrum Kunterbunt (Kiku, Die wilde 13) beim Besuch der Verkehrswacht Kreis Kleve und der Polizei.

Viel Spaß hatte das Kellener Kinderzentrum Kunterbunt (Kiku, Die wilde 13) beim Besuch der Verkehrswacht Kreis Kleve und der Polizei.

Foto: Anke Gellert-Helpenstein

Kreis Kleve/Kellen.  Verkehrswacht Kreis Kleve, Unfallkasse und Sparkassen verteilen wieder kostenfreie Medien zum Schulwegtraining in Kindergärten in Kleve.

Der kleine Blondschopf, 5, guckt selbstbewusst ins Polizeiauto und weiß genau, wie er eine Straße überqueren muss: „Gaaanz langsam. Und erst gucken. Am besten bin ich dann auch gelb.“ Naja, also zumindest in eine gelbe Leuchtweste gekleidet, meint der Kleine. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern aus der Kindertagesstätte „KiKu’s Wilde 13 e.V.“ hat er gerade die wichtigsten Regeln erfahren, die im Straßenverkehr Leben retten können. Denn im Rahmen der Schulwegaktion „Sicher zur Schule“ ist die Verkehrswacht Kreis Kleve mit Falk Neutzer an der Spitze und unterstützt durch PHK (Polizeihauptkommissar) Dirk Wessels jetzt auch bei den Wilden 13 der KiKu an der van den Bergh Straße 50 in Kleve Kellen gewesen und hat dort kostenloses Info-Material für die Kinder im Vorschulalter verteilt.

Kinderzentren Kunterbunt in Kleve-Kellen

KiKu steht übrigens für Kinderzentren Kunterbunt, von denen das Kellener eines von deutschlandweit über 80 ist. 58 Jungen und Mädchen besuchen das (noch) seit September in Containern untergebrachte Kinderzentrum an der van den Bergh Straße in Kellen. „Im September 2018 haben wir hier eröffnet“, schildert die stellvertretende Leiterin Lena Hetzel. „Im August 2020 soll hier genau gegenüber das neue Zuhause für die Wilde 13 entstehen.“

Besuch von Verkehrswacht und Polizei

Der Begeisterung der Kinder am Besuch der Verkehrswacht und der Polizei tut und tat das keinen Abbruch. „Außerdem waren wir auch mit den Kindern und ihren Betreuern auf einem Verkehrsspaziergang“, verriet PHK Wessels. Da haben die Vorschulkinder wichtige Tipps bekommen, um als Verkehrsteilnehmer im Miniaturformat beispielsweise sicher die Straßen, Ampeln oder einen Kreisverkehr überqueren zu können. Sehen und Gesehen werden spielt da eine große Rolle.

Richtiges Verhalten im Straßenverkehr

Und die Kinder im Vorschulalter trainieren nun schon im Kindergarten das richtige Verhalten im Straßenverkehr, um dann später einmal sicher den Weg in ihre künftige Grundschule zu meistern. Trainiert wird nicht nur mit den Erziehern und den Eltern, sondern auch mit dem kurzweiligen Heft-Material, das die Verkehrswacht mit der Unfallkasse NRW und auch den Sparkassen zusammengestellt hat und in über 160 Kindergärten im Kleverland kostenfrei zur Verfügung stellt.

Kostenlose Hefte zum wichtigen Thema

Anhand von Übungen und Spielen, die im Schulwegheft verständlich beschrieben sind, macht das Erlernen von Verkehrsschildern und das Erkennen von Gefahrensituationen sowie die Bewältigung derselben natürlich noch viel mehr Spaß. Einen Ratgeber für Eltern in Sachen „Sicher zur Schule“ gab’s und gibt’s übrigens dazu.

An der van den Bergh Straße sind aber auch die beiden Vierjährigen Razvan und Arduan schon von der Sache an sich begeistert. Zumindest das Polizeiauto von Dirk Wessels im Garten der KiKu ist ein Hingucker für alle Kinder. Nachmittags durften die KiKu-Vorschulkinder sogar noch mit zur Polizeistation an der Kanalstraße und dort Blaulicht am Einsatzwagen und an den Motorrädern bewundern, sowie einen Haftraum mal von innen anschauen.

Viele weitere Kindergärten werden in den folgenden Tagen und Wochen noch mit dem selben kostenfreien Material „Sicher zur Schule“ von der Verkehrswacht in Zusammenarbeit mit der Polizei ausgestattet.

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