Stadtentwicklung

So soll das neue Umfeld des Klever Bahnhofs aussehen

Der Klever Bahnhof bekommt ein neues Umfeld.

Foto: Andreas Gebbink

Der Klever Bahnhof bekommt ein neues Umfeld. Foto: Andreas Gebbink

Kleve.   Tiefbauamtsleiter Bernhard Klockhaus stellte jetzt neue Pläne für das Umfeld des Klever Bahnhofs vor. Es gibt mehr Grün und Platz für Besucher.

Im Vergleich zu den ursprünglichen Planungen dürften sich die Ratsvertreter in Kleve über die neuen Vorschläge der Verwaltung sehr gefreut haben. Der Bahnhofsvorplatz ist als Entree der Stadt eine wichtige Adresse. Einst wollte die Verwaltung hier noch große Wohnblöcke realisieren, doch damit zeigte sich die Politik nicht einverstanden. Die Besucher der Schwanenstadt sollen jetzt ins Grüne blicken, wenn sie den Bahnhof verlassen. Tiefbauamtsleiter Bernhard Klockhaus unterbreitete dem Umwelt- und Verkehrsausschuss einen neuen Vorschlag für den Bahnhofsplatz.

Die Fläche vor dem Bahnhof wird gänzlich neu gestaltet. Dort, wo sich jetzt noch ein kleiner Parkplatz befindet, soll es künftig nur noch sechs Stellplätze geben, die für Kurzzeitparker angelegt werden. Der „Kiss & Ride-Parkplatz“ wird dann von der Straße „Bahnhofsplatz“ erschlossen. Die Lohengrinstraße wird vor dem Bahnhof vorerst abgebunden, später soll der Weg am ehemaligen Postamt vorbei auf die Pannofenstraße führen. Vor dem ehemaligen Postamt wird es auch weiterhin Stellmöglichkeiten für Kurzparker geben.

Verkehrsberuhigte Zone

Wer aus dem Bahnhof tritt, der soll künftig auf eine verkehrsberuhigte Zone treffen, die gepflastert werden soll. Bänke und eine reichliche Grünfläche sollen dem Platz einen Parkcharakter geben. Klockhaus plant mit mehreren Beeten, die als normales Blumenbeet oder als Hochbeet angelegt werden können. Das Mobiliar wolle man in einer hochwertigen Ausführung anschaffen: „Das wird die Visitenkarte Kleves, da sollte man ruhig etwas Hochwertiges nehmen“, sagte Klockhaus.

Vor dem Bahnhof werden zwei neue Bäume gepflanzt, die von einer Sitzgruppe eingefasst werden sollen. An der Westseite des Bahnhofes wird ein Café einziehen, eine Außengastronomie soll ermöglicht werden. Baudezernent Jürgen Rauer urteilte: „Insgesamt ist das eine vernünftige, zurückhaltende und angemessene Planung“.

Öffentlich zugängliche Toilette

Gestrichen wird hingegen der jetzige Unterstand für Obdachlose an der Lohengrinstraße. „Für das Wartehäuschen müssen wir noch einen Ersatzstandort schaffen“, sagte Baudezernent Jürgen Rauer.

Im Bahnhofsgebäude wird eine öffentliche Toilette für alle zugänglich sein. Auch nach den Öffnungszeiten des Cafés oder des NIAG-Centers wird ein Zugang gewährleistet, so Rauer. Man werde einen separaten Eingang für die öffentliche Toilette schaffen.

Auf Anregung von Wiltrud Schnütgen wird die Stadt noch nach weiteren Flächen für Fahrradständer suchen. Die Sitzmöglichkeiten vor dem Bahnhof werden auch altengerecht sein.

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