Eichenprozessionsspinner

„Spinner“ auf dem Weg nach Parookaville wurden behandelt

Stau auf dem Weg nach Parookaville? Wo Bäume und Büsche den Weg an den Niederrhein säumen, sollen sich Anreisende nicht am Straßenrand aufhalten., lautet der Hinweis.

Stau auf dem Weg nach Parookaville? Wo Bäume und Büsche den Weg an den Niederrhein säumen, sollen sich Anreisende nicht am Straßenrand aufhalten., lautet der Hinweis.

Foto: Astrid Hoyer-Holderberg

Weeze.  Die Gemeinde Weeze und Parookaville trafen Vorkehrungen, Straßen-NRW behandelte Bäume, damit sich der Eichenprozessionsspinner nicht ausbreitet.

Die „Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein“ warnt Besucher des Parookaville-Festivals in Weeze (19.-21. Juli) wie im vorigen Jahr so auch diesmal vor dem Eichenprozessionsspinner. Die Haare der Raupen können allergische Reaktionen auslösen. Anreisende sollen sich deshalb nicht am Straßenrand aufhalten.

„Es war ein warmer April mit starkem Befall“, sagt Sprecher Clemens Lenzen. „Die Bäume wurden bereits einmalig mit einem biologischen Insektizid per Turbinenspitze besprüht.“

Ansiedlung der Raupen weitgehend verhindert

Bernd Dicks, Mitveranstalter des Parookaville-Festivals, sagt der NRZ: „Auf den für Parookaville genutzten Flächen wurden bereits Anfang des Jahres umfangreiche Vorkehrungen getroffen und die Bäume durch den Veranstalter entsprechend behandelt.

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Gleiches hat die Gemeinde Weeze auf den Zufahrtsstraßen zu den Parkflächen veranlasst.“ Dort konnte eine Ansiedlung der Eichenprozessionsspinner „bisher weitgehend verhindert werden, was durch Kontrollen weiter überprüft wird. Falls Populationen entdeckt werden, werden diese maschinell abgesaugt und damit unschädlich gemacht.“ Der Warnhinweis von Straßen.NRW betreffe nicht nur Gäste von Parookaville, sondern alle Freizeitgäste am Niederrhein.

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